Krefelder Autor Reinhard Strüven und die Atmosphäre

Krefeld · Anlässlich seines neuen Romans „Jul – Geschichte einer Suche“ sprach die WZ mit dem Krefelder Autor Reinhard Strüven – und ging mit ihm auf eine Gedankenreise.

Die WZ traf den Krefelder Autor Reinhard Strüven auf ein Gespräch an einem besonderen Ort.

Die WZ traf den Krefelder Autor Reinhard Strüven auf ein Gespräch an einem besonderen Ort.

Foto: Jochmann, Dirk (dj)

Es ist eine Atmosphäre, die man so vielleicht gar nicht in Krefeld erwartet – oder ist dies nur einer jener hartnäckigen Vorurteile, die dafür sorgen, dass es manche Söhne der Stadt dann doch in andere Gefilde treibt. Reinhard Strüven, gebürtiger Krefelder, der aber lange Zeit in Düsseldorf lebte und arbeitete, und zurückgekehrt ist, sitzt an einem verregneten Tag im „Das Café“ an der Tannenstraße. Jenem Ort, wo sich kreative Köpfe in einer wohlig-warmen Stimmung, die auch von Hingabe zu alten schönen Sachen lebt, gerne auf ein Getränk treffen. Strüven ist einer von ihnen, schon alleine durch seine Tätigkeit als Autor, ein genauer Beobachter, der vermag, Atmosphäre in sich aufzusaugen und daraus das Substrat in Worte zu fassen, die schließlich das Fleisch an dem Skelett seiner Erzählungen und Geschichten bilden werden.