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„Mit Strich und Faden“ – Literatur trifft Textil

Kultur in Krefeld : „Mit Strich und Faden“ – Literatur trifft Textil

Volontärinnen von Textilmuseum und Literaturhaus haben gemeinsam eine interdisziplinäre Projekt-Reihe entwickelt.

Die Kulturbeauftragte und Kulturbüroleiterin Gabriele König setzt sich für ganz unterschiedliche Arten von Öffnungen und Kooperationen in der Kultur ein. Auch ganz explizit zwischen Krefelder Kulturinstitutionen. So gab sie den Impuls für das Projekt „Mit Strich und Faden“, das nun vorgestellt wurde. Damit möchten das Deutsche Textilmuseum Krefeld und das Niederrheinische Literaturhaus die „Textil(kultur)geschichte mit Schreibförderung“ – wie es heißt – verbinden. Die Volontärinnen der beiden Krefelder Kultureinrichtungen, Silke Büchel und Marlene Jäger, konzipierten im Rahmen der aktuellen Ausstellung des Textilmuseums „Peru– ein Katzensprung“ eine dreiteilige Veranstaltungsreihe. Auch für die Volontärinnen eine schöne Gelegenheit für Blicke über den kulturellen Tellerrand.

Das Projekt für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren ist so aufgebaut, dass je nach Interesse nur eine der Veranstaltungen, idealerweise aber alle drei Angebote besucht werden können. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Reihe beginnt am 2. und 3. Dezember um jeweils 15 Uhr mit Führungen durch die Ausstellung. Dabei wird besonders auf Aspekte wie kultureller Austausch, kulturelle Aneignung sowie das Erzählen von und mit Textilien eingegangen. Hier muss nur der Museumseintritt bezahlt werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.

Darauf folgen im kommenden Jahr eine kostenfreie Schreib- und eine kostenfreie Textilwerkstatt: Beginnend mit der Schreibwerkstatt „Text(il)kulturen – Erzählen mit Katzen und Knoten“ unter der Leitung von Marlene Jäger am 21. Januar, von 11 bis 14 Uhr, im Textilmuseum am Andreasmarkt. Die Ausstellung dient inhaltlich und formal der Inspiration für die Schreibübungen. Hier kommen die Teilnehmer mit Mitgliedern der Schreibwerkstatt „Satzgefüge“ sowie der Schreibgruppe „Textweber“ zusammen. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.

Die dritte Veranstaltung ist die Textilwerkstatt „Peru und Paris – geheime Schriften und Haute Couture“ am 4. Februar, von 11 bis 16 Uhr, in der Museumsscheune an der Albert-Steeger-Straße. Dabei können die Teilnehmer zwei Techniken ausprobieren: Das Knüpfen von Quipu, einer andinen Knotenschrift, und das Bemalen und Bedrucken von Textilien mit (Tier-)Motiven aus der Ausstellung. Die Leitung hat Silke Büchel. (Maximal 15 Teilnehmer).

Anmeldung online ist jeweils erforderlich und für alle drei Veranstaltungen ab sofort möglich. Red/Laki

deutschestextilmuseum.de