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Mira Bartuschek - Vom Kresch-Theater auf die große Leinwand

Mira Bartuschek - Vom Kresch-Theater auf die große Leinwand

Mira Bartuschek hat mit 16 Jahren in Krefeld die Schauspielerei entdeckt. Nun spielt sie eine Hauptrolle im Kinofilm „Resturlaub“.

Krefeld. In der spritzigen deutschen Sommerkomödie „Resturlaub“ spielt die Krefelderin Mira Bartuschek eine Hauptrolle. Der Film startet am Donnerstag im Kino. Die WZ sprach mit der Schauspielerin über Urlaub, ihre Anfangszeit in Krefeld und ihre Zukunftspläne.

In „Resturlaub“ spielen Sie die Freundin von Pitschi, der sich in einer Art Midlife-Crisis befindet und spontan nach Argentinien flieht. Sind Sie auch urlaubsreif?

Mira Bartuschek: Generell immer. Aber ich bin auch ein Mensch, der gerne zu Hause ist. Auch deshalb ist mir die Rolle der Biene in „Resturlaub“ so sympathisch.

Bevor Sie Ihr Handwerk an der Otto-Falckenberg-Schule lernten, arbeiteten Sie im Kresch. Wie war diese Anfangszeit dort?

Bartuschek: Die Schauspielerei am Kresch habe ich im Alter zwischen 16 und 18 Jahren gelernt. Ich habe das als eine ganz tolle Zeit empfunden. Die Arbeit dort hat meinen Berufswunsch entscheidend geprägt.

In einem früheren Interview sagten Sie, die Schauspielerei sei keine Berufung, sondern ein Beruf. Wo üben Sie ihn lieber aus: am Theater, im Fernsehen oder Film?

Bartuschek: Ich würde sagen, dass mir inzwischen das Spielen in Film und Fernsehen lieber ist und mein jetziges Leben mehr erfüllt. Es ist besser mit der Familie zu vereinbaren, weil es überschaubarer ist. Theater ist etwas Spannendes, aber vor dem Publikum aufzutreten, erfordert andere Fähigkeiten als vor der Kamera.

Sie sind nicht nur erfolgreiche Schauspielerin, sondern auch Mutter eines sieben Jahre alten Sohnes. Wie bekommen Sie das Vagabundensein und das Familienleben unter einen Hut?

Bartuschek: Hauptsächlich bringe ich es deswegen unter einen Hut, weil mein Lebensgefährte das Elternsein übernimmt, wenn ich nicht zu Hause bin. Auch von meiner Familie, die in der Nähe lebt, werde ich gut unterstützt.

Die Dreharbeiten zu „Resturlaub“ fanden unter anderem in Bamberg, in Buenos Aires und auf Mallorca statt. Was wäre Ihr bevorzugter Urlaubsort?

Bartuschek: In Buenos Aires war ich nicht dabei. Mallorca ist schön und altbekannt. Bamberg habe ich sehr genossen. Dort herrscht eine andere Mentalität, und landschaftlich wie kulturell ist es dort sehr schön. Urlaub würde ich deshalb eher in Bamberg als auf Mallorca machen.

Was sind Ihre aktuellen Projekte?

Bartuschek: Im ARD-Heimatfilm „Der Edelweißkönig“, der im Sommer ins Fernsehen kommt, bin ich zu sehen und bei der SAT1-Produktion „Flirtcamp“, die im Mai in Marokko gedreht wurde, habe ich auch mitgespielt.