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Kulturpunkt klingt himmlisch

Kulturpunkt klingt himmlisch

Für 40 000 Euro hat die Friedenskirche eine neue Tonanlage für Gottesdienste und Konzerte installiert.

Krefeld. Konzerte in der Friedenskirche sollen künftig himmlischer klingen. Die Gemeinde hat für mehr als 40 000 Euro ein Audiosystem der renommierten Firma Meyer Sound installiert. „Das ist die modernste fest eingebaute Anlage in der ganzen Region“, erklärt Pfarrer Michael Windhövel. „Bis in die letzte Ecke hört man damit noch die leisesten Töne.“

Möglich wurde die Investition durch eine Erbschaft. „Eine ältere Dame, die mit Mitte 90 verstorben ist, hatte sich eine neue Tonanlage für die Kirche gewünscht.“ Schließlich kommen auch Gebete und Predigten künftig deutlich klarer auf den Kirchenbänken an als mit den alten Lautsprechern.

Zudem wird die Friedenskirche als Ort für Veranstaltungen noch attraktiver. „Die Künstler können ihre Technik künftig einfach einstöpseln“, sagt Windhövel. „Und bei Bands stellen wir nur einen Subwoofer dazu.“ Bislang musste die Tontechnik oft angemietet werden, was mit bis zu 1000 Euro zu Buche schlug.

Obwohl die Veranstaltungsdichte am Luisenplatz nicht mehr ganz so hoch ist wie in früheren Zeiten, will Windhövel am Konzept des Kulturpunkts Friedenskirche festhalten. „Das ist Teil unseres Profils.“ 14 Veranstaltungen stehen bis Ende Februar auf dem neuen Quartalsflyer. Darunter sind geistliche Themen wie das Oratorium „Die Geburt Christi“ (15. Dezember) und die New York Gospel Singers (8. Januar), aber auch Zigeuner-Jazz (Malenki Fun Orchestra, 6. Januar), irischer Folk (Fragile Matt, 1. Februar) und Promis wie Mark Medlock (8. Dezember) und Angelika Milster (13. Dezember).

Letztere sind Vermietungen an externe Agenturen. Bei denen war die Friedenskirche schon immer beliebt, doch mit der neuen Technik dürfte sich das verstärken: „Selbst Tontechniker, die beim Wort Kirche erst mal die Nase rümpfen, sind begeistert, wenn sie die Anlage sehen.“