Krefelder Kulturfabrik wird 40 Kufa feiert großes Jubiläum

Krefeld · Wie sich die Szene vor 40 Jahren ihre Fabrik erkämpfte – ein Akt der Selbstermächtigung.

 Mai 1994: Erste Führung auf dem Schlachthof mit Vertretern des Kulturausschusses, der Kulturverwaltung und der Presse.

Mai 1994: Erste Führung auf dem Schlachthof mit Vertretern des Kulturausschusses, der Kulturverwaltung und der Presse.

Foto: Axel Gayk/Stadtarchiv Krefeld

„Kultur kann jeder machen“, ist der Titel eines frühen Kulturfabrik-Flugblatts. Im Text heißt es etwas ungelenk: „Die verschütteten Kreativitäten in Krefeld ... sollen einen Ort haben, an dem sie sich darstellen können.“ Sehr gelenkig und von seiner Kreativität wie getrieben agierte der Aktionskünstler Caco bei der Eröffnung des ersten Kulturfabrik-Standorts am Dießemer Bruch 1983. Er schwang sich an einem Seil wie an einer Liane durch die Halle, und Mani Neumaier von der Krautrock-Band Guru Guru trommelte dazu. Die erste Veranstaltung der Kulturfabrik – kurz: Kufa – präsentierte neben Caco an zwei Abenden eine große Zahl heute meist vergessener Bands. Im kommenden Oktober ist das 40 Jahre her.