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Krefelder NS-Dokumentationsstelle im Live-Chat

Bildung : NS-Dokumentationsstelle im Live-Chat

Die Krefelder Institution bietet in der aktuellen Lage Schülern ein digitales Angebot.

Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionszahlen kann die NS-Dokumentationsstelle Krefeld derzeit leider keine Führungen vor Ort in der Villa Merländer an der Friedrich-Ebert-Straße durchführen. „Als alternatives pädagogisches Angebot zum

Thema Nationalsozialismus in Krefeld hat unser Team deshalb einen digitalen Workshop entworfen, den wir ab sofort für Schulklassen kostenfrei zur Verfügung stellen“, sagt Sandra Franz, Leiterin der NS-Dokumentationsstelle Villa Merländer.

Der Workshop basiert auf drei Segmenten: Ein Kennenlernen via Live-Chat mit einem Mitarbeiter, bei dem die NS-Dokumentationsstelle als Institution vorgestellt wird, die Lebensgeschichte Richard Merländers erläutert und der Arbeitsteil eingeleitet wird. Die entsprechende Arbeitsphase, in der die Schüler in Gruppenarbeit selbstständig die vorbereiteten Themenblöcke behandeln. „Wir senden vorab Quellenmaterial und Arbeitsblätter zu“, so Franz. Zum Abschluss gibt es ein Gespräch via Live-Chat, bei welchem die erarbeiteten Ergebnisse sowie offen gebliebene Fragen besprochen werden.

„Der Workshop ist als Einstieg ins Thema gedacht, er kann ab Klasse sieben eingesetzt werden“, sagt Sandra Franz. Benötigt wird als technische Voraussetzung eine Webcam im Klassenraum, eine Internetverbindung und Lautsprecher. Eine technische Unterstützung durch die NS-Dokumentationsstelle ist gegebenenfalls möglich, heißt es in einer Meldung der Stadt. Terminvereinbarungen sind möglich per E-Mail an sandra.franz@krefeld.de oder unter Telefon 0 2151 86 19 69. Red