Kunst in Krefeld Ein Raum für Tinguely in Krefeld

Krefeld · Das Schiff des Baseler Museums Tinguely ankert in Uerdingen. Die Kunstmuseen Krefeld bieten dazu passende Ergänzungen.

 Thomas Janzen (v.l.) und Museumsdirektorin Katia Baudin erklären Tinguelys „Maschinenbild Haus Lange“ im KWM.

Thomas Janzen (v.l.) und Museumsdirektorin Katia Baudin erklären Tinguelys „Maschinenbild Haus Lange“ im KWM.

Foto: Jochmann, Dirk (dj)

Für Direktorin der Kunstmuseen Krefeld, Katia Baudin, gibt es wenig Zweifel: Die Station des Museumsschiffs zu Jean Tinguely in Krefeld ist eine zentrale, wenn nicht die wichtigste, lässt man vielleicht noch Paris außer Acht. Denn hatte der Schweizer Künstler hier in Krefeld in der Mies-van-der-Rohe-Villa Haus Lange unter dem legendären Museumsdirektor Paul Wember seine erste Museumsausstellung weltweit; und war bei den hier ausstellenden Vertretern der Nachkriegsavantgarde mit Namen wie etwa Yves Klein in bester Gesellschaft. Krefeld war seinerzeit ein Hotspot für frische, oft auch ganz neue Sichtweisen auf das, was Kunst sein kann. Diese Ära lässt man immer wieder mit besonderen Akzenten wiederbeleben, auch in der sich stets an aktuelle Ereignisse, wie etwa das Schiff, anpassenden Sammlungspräsentation, die in 15 Räumen 15 Geschichten im steten Wandel unter dem Schlagwort „Sammlung in Bewegung“ zeigt.