Musik: Kobold „Kiko“ und die Technik

Musik : Kobold „Kiko“ und die Technik

Kinder-Konzerte am Sonntag im Theater.

Der quirlige Konzertkobold Kiko (Paula Emmrich) – mit den obligatorischen grünen Haaren – hüpft und stampft, guckt und staunt auch in dieser Saison kreuz und quer über die Bühne des Theaters. Die Niederrheinischen Sinfoniker unter der charmanten – angesichts des Trubels bisweilen stoischen – Leitung Andreas Fellners, werden weiterhin mit Unterstützung des Kobolds vor allem junge Menschen an die Geheimnisse der klassischen Musik heranführen.

Diesmal steht das Konzert unter dem Motto „Kiko und Technik“. Technik und Musik? Passt denn das? Natürlich, nicht nur, dass es viel Technik braucht, um Musik aufzunehmen und anzuhören – man will gar nicht wissen, was in den vielen Schaltkreisen so alles passiert, bis Mozart durch die Kopfhörer im Ohr landet –, Technik spielte ganz explizit für viele Komponisten eine große Rolle. Sei es Programmusik, die technische Errungenschaften bildlich in Klang malt oder Klangkunst, die bewusst technisches Gerät einsetzt, um neue unerhörte Klänge zu erzeugen. Diese Phänomene gibt es nicht nur in den Charts, wo Musik bisweilen nur noch aus dem PC kommt, sondern auch bei „Kunstmusik“, und das schon ganz schön lange. Wird auch Kiko darauf zu sprechen kommen? Laki

Sonntag, 6. Oktober, um 11 Uhr oder auch 12.30 Uhr, Theater Krefeld. Karten und Infos unter:

theater-kr-mg.de

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