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Kiko: Ein Kobold als Brieffreund

Niederrheinische Sinfoniker : Kobold Kiko sucht einen Brieffreund

Der „Konzertkobold Kiko“ sorgt sonst bei Kinderkonzerten in Krefeld und Mönchengladbach für Spaß auf der Bühne. Das ist derzeit nicht möglich. Deshalb sucht er Brieffreunde.

Der musikalische Kobold „Kiko“ gehört einfach dazu, wenn es um klassische Musik für junge Menschen geht. Die von Paula Emmrich verkörperte quirlig-neugierige Figur bringt sonst dem jungen Publikum in Kinderkonzerten der Niederrheinischen Sinfoniker auf humorige Weise die Musik der großen Meister näher. Doch aktuell zumindest sind Live-Auftritte von Kiko, Kinderkonzerte, so wie sie üblich waren, nicht möglich – wegen der Pandemie kommen Kiko und Co. nur digital zu ihren jungen Fans. Doch wenn man weit voneinander weg sein muss und sich nicht treffen kann, gibt es eine schöne – nicht digitale – sehr kulturvolle Weise, sich doch nahe zu sein: Briefe schreiben.

„Dieses doofe Corona dauert schon viel zu lange, findet Kobold Kiko“, heißt es in einer Nachricht von den Sinfonikern. „Im September durfte er zumindest noch mit einer kleinen Zahl Niederrheinischer Sinfoniker und reduziertem Publikum Musik erleben, aber nun sieht er seine Sinfoniker nur noch selten und gar keine Kinder mehr“, ist weiter zu lesen. Daher sei dem Kobold „oberunter und überaus stinkesockenmäßig langweilig“. Das kann man aber ändern. Durch eine Brieffreundschaft. Kiko verspricht: „Ich antworte bestimmt, heiliges Klabautermannehrenwort.“

Wer also gerne Kiko schreiben möchte, schickt seine Post an „Kiko“, Theater Krefeld, Theaterplatz 3, 47798 Krefeld.  Laki

niederrheinische-sinfoniker.de