Kabarett in Krefeld Karten für „Krefelder Krähe“

Krefeld · Acht Finalisten kämpfen im Wettbewerb der „Krefelder Krähe“ um die Auszeichnung. Karten gibt es nun im Vorverkauf.

 Peter Gronsfeld und Philipp Schmitz mit einem Prototyp der neuen Krefelder Krähe aus dem Atelier Ettl.

Peter Gronsfeld und Philipp Schmitz mit einem Prototyp der neuen Krefelder Krähe aus dem Atelier Ettl.

Foto: Felix Burandt

Der von den „Krähen“ ins Leben gerufene Kabarettpreis „Krefelder Krähe“ wird im März/April 2024 zum 17. Mal vergeben. Der Preis wird im Wechsel an prominente Kabarettisten als Ehrenpreis und im Folgejahr an den Gewinner oder die Gewinnerin des bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs verliehen. Die erste „Krähe“ ging als „Ehrenkrähe“ an Konrad Beikircher (2005), der zugleich als Schirmherr für diesen Kabarettpreis gewonnen werden konnte. Ihm folgten als Ehrenpreisträger Dieter Hildebrandt (2007), Dieter Hallervorden (2010), Dieter Nuhr (2012), Hans Liberg (2014), das Kom(m)ödchen-Ensemble (2016) und Dr. Eckart von Hirschhausen (2018) und Mathias Richling im abgelaufenen Jahr 2023.

In diesem Jahr ist wieder die Wettbewerbskrähe an der Reihe. Aus zahlreichen Bewerbungen wurden acht Finalisten ausgewählt. Die acht Finalisten mit Programmen aus den Sparten politisches und/oder gesellschaftskritisches Kabarett, in dem auch literarisch-musikalische Elemente enthalten sein können, haben Gelegenheit, sich an zwei öffentlichen Finalabenden zu präsentieren. Klara Finck aus Köln, Sven Garrecht aus Seligenstadt, Elena Seeger aus Stuttgart, Der Wolpert & Joe Heinrich aus Landsberg am Lech – am ersten Finalabend sowie Niko Nagl aus Klosterneuburg, Österreich, Hani Who aus München, Frau Rotkohl aus Berlin, Andreas Langsch aus Hamburg am zweiten Finalabend.

Bei den Beiträgen muss es sich um selbst geschriebenes Kabarett mit dem Schwerpunkt Wort- oder Musikkabarett handeln. Der Kabarettpreis „Krefelder Krähe“ wendet sich insbesondere an Bewerber, die noch nicht länger als etwa fünf Jahre professionell auf kabarettistischem Gebiet tätig sind und eigene Texte verwenden. Das Lebensalter spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Die drei ersten Plätze der „Krefelder Krähe“ 2024 werden an den Finalabenden zu gleichen Teilen vom Publikum, dem „Krähen“-Ensemble und einer Fachjury ermittelt. Die drei Gesamtsieger treten mit einem erweiterten Programm während der feierlichen Preisverleihung am 13. April 2024 im Stadtwaldhaus erneut auf. Der Gesamtpreis ist dabei mit 6 000 Euro (3000, 2000, 1.000) dotiert, getragen von den Sponsoren ADKL, Brauerei Bolten, SWK und Volksbank Krefeld. Neben dem Geldpreis erhält der 1. Preisträger die begehrte und vom Atelier Ettl geschaffene Skulptur „Krefelder Krähe“. Der Reingewinn aus den Veranstaltungen wird zu 100 Prozent an ausgewählte gemeinnützige Zwecke in der Region gespendet.

Die Termine 2024: 8. und 9. März, 20 Uhr erster und zweiter Finalabend im Stadtwaldhaus, Krefeld. Am 13. April, 20 Uhr, findet die Preisverleihung ebenda statt. Karten für die Veranstaltungen gibt es ab sofort online sowie an allen Vorverkaufsstellen. Weitere Informationen stehen online. Red

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