Johannes Floehr ist für die Krefelder Krähe nominiert

Kabarett : Floehr ist für die Krähe nominiert

Acht Finalisten werden an zwei Abenden in der Friedenskirche auftreten, der Preis wird im April verliehen.

Der Kabarettpreis „Krefelder Krähe“ wird im April zum 15. Mal vergeben. Der Preis wird im Wechsel an einen prominenten Kabarettisten als Ehrenpreis und im Folgejahr an den Gewinner des bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs verliehen. 2019 ist wieder die Wettbewerbskrähe an der Reihe. Aus den Bewerbungen wurden acht Finalisten ausgewählt, darunter auch der Krefelder Johannes Floehr. Seit 2010 stellt er sich mit seinen selbstverfassten Texten vor. So gewann er einige Poetry Slams, darunter ein dritter Platz beim NRW-Slam 2016 in Bochum, auch den Jugendliteraturpreis des Heinrich- Heine-Institutes hat man ihm 2014 verliehen. 2018 erschien darüberhinaus sein erstes Buch. Es trägt den Titel „Buch“.

Der Wettbewerb ist für
Künstler mit eigenen Texten

Er und weitere Finalisten aus München, Berlin, Frankfurt und Stuttgart  mit Programmen aus den Sparten politisches und/oder gesellschaftskritisches Kabarett, in dem auch literarisch-musikalische Elemente enthalten sein können, haben Gelegenheit, sich an zwei öffentlichen Finalabenden zu präsentieren. Bei den Beiträgen muss es sich um selbst geschriebenes Kabarett mit dem Schwerpunkt Wort- oder Musikkabarett handeln. Der Kabarettpreis „Krefelder Krähe“ wendet sich insbesondere an Bewerber, die noch nicht länger als fünf Jahre professionell auf kabarettistischem Gebiet tätig sind und eigene Texte verwenden. Das Lebensalter spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Die drei ersten Plätze der „Krefelder Krähe“ 2019 werden an den Finalabenden zu gleichen Teilen vom Publikum, dem „Krähen“-Ensemble und einer Fachjury ermittelt. Die drei Gesamtsieger treten mit einem erweiterten Programm während der feierlichen Preisverleihung am Samstag, 6. April, im Stadtwaldhaus erneut auf.

Der Gesamtpreis ist dabei mit 10 000 Euro (5000; 3000; 2000 Euro) dotiert, getragen von Sponsoren. Neben dem Geldpreis erhält der erste Preisträger die vom Krefelder Künstler Florian Noever geschaffene Skulptur „Krefelder Krähe“. Der Reingewinn aus den Veranstaltungen wird zu 100 Prozent an ausgewählte gemeinnützige Zwecke in der Region gespendet.

Die erste „Krähe“ ging als „Ehrenkrähe“ an Konrad Beikircher (2005), der zugleich als Schirmherr für diesen Kabarettpreis gewonnen werden konnte.

Ihm folgten als Ehrenpreisträger Dieter Hildebrandt (2007), Dieter Hallervorden (2010), Dieter Nuhr (2012), Hans Liberg (2014), das Kom(m)ödchen-Ensemble (2016) und Dr. Eckart von Hirschhausen im vergangenen Jahr 2018.

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