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Herbert Zangs Kunst in Krefeld auf sich wirken lassen

Krefelder Kunstverein : Herbert Zangs wirken lassen

Es gibt sonst viel Diskussion um den Krefelder Künstler Herbert Zangs, seine Biografie und seine Arbeiten in Weiß. Eine Ausstellung im Krefelder Kunstverein lädt zum Schauen ein.

Bei kaum einem anderen Künstler als dem Krefelder Enfant terrible Herbert Zangs lohnt es sich derart auf den nicht immer ganz beliebten Grundsatz zurückzubesinnen, sich mit der Kunst selbst und weniger mit dem Drumherum zu befassen – diese Übertreibung sei erlaubt, und derjenige, über den hier geschrieben wird, war nachweislich ein großer Freund von Übertreibungen. Viel zu reizvoll ist, sich in Untiefen biografischer, kunsthistorischer oder auch kontextueller Spielwiesen stürzend, das Œuvre, dessen Entstehung und Co. zu beleuchten, daraus Schlüsse auf die Kunst zu ziehen. Gerade bei Zangs gibt es da sehr dankbare oder auch, je nach Perspektive, sehr undankbare Irrwege – aber wollten wir genau dies nicht tun, uns wieder nur über das ganze Drumherum das Maul zu zerreißen? Man muss sich also zwingen, die ästhetische Wahrnehmung, das Auge walten zu lassen. Die Kunst zu sehen, auf sich wirken zu lassen. Und dies passiert am besten vor Ort, ganz individuell.

Es lohnt Datierungsfragen und die von Anekdoten durchwucherte Biografie des 1924 in Krefeld geborenen und 2003 auch dort verstorbenen Künstlers doch beiseite zu lassen. Denn genau das wünscht sich auch die aktuelle Ausstellung im Krefelder Kunstverein, die sich ganz explizit auf seine besonderen „Arbeiten mit Weiß“ – um deren Historie ja Streite entbrannt sind – konzentriert. Eröffnung ist am Freitag, 13. Mai. Zu sehen bis 12. Juni. Die von Peter T. Josteit kuratierte Schau, die schon länger geplant war und erst jetzt realisiert werden konnte, zeigt ausschließlich Arbeiten aus privaten Krefelder Sammlungen, welche wohl nur selten oder nicht gezeigt wurden. Exponate von insgesamt fünf Sammlern hat der Kurator aus 20 Sammlungen, die er besichtigte, ausgewählt; nach eigenem Bekunden, so manche Fälschung als solche aufgedeckt. Denn ganz grelles, sauberes Weiß mache sich verdächtig, plaudert launisch der Kurator. In der Tat, die Arbeiten, die nun im Kunstverein im Buschhüterhaus zu sehen sind, haben alle Patina. Immerhin arbeitete Zangs – so weiß Josteit zu berichten – seinerzeit im Umfeld von Handwerksbetrieben mit bisweilen stinknormaler Wandfarbe. Gewiss, um sich gegen den Kunstbetrieb zu positionieren.

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