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Heimatpreis für Krefelder Haus der Seidenkultur

Museum : Heimatpreis für Haus der Seidenkultur

Bei der Vernissage verkündete OB Meyer die Entscheidung des Rates.

Bei der Vernissage zu der neuen Ausstellung im Haus der Seidenkultur (HdS) gab es nicht nur spannende Einblicke in „Purpurschnecke und Färberwaid“ – so der Name der neuen Schau, die WZ berichtete –, sondern auch eine kleine große Überraschung zu vermelden, teilt uns Dieter Brenner, Pressesprecher des Vereins, mit. In gar nicht so kleinem Kreis, immerhin wurde wegen der Corona-Situation die Eröffnung auch per Video-Stream im Internet (Youtube) übertragen, verkündete Oberbürgermeister Frank Meyer, dass das Haus den Heimatpreis 2020 erhalten wird. Der Preis sei mit 7500 Euro dotiert; ein Teil der Gesamtsumme von 15 000 Euro. Über die Vergabe habe, so wird der OB zitiert, der Rat einstimmig entschieden. Die Auszeichnung wird vom NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung finanziert, heißt es auf der Internetseite der Stadt. Damit soll das Engagement der (überwiegend) ehrenamtlichen Menschen wertgeschätzt werden, die ihre Heimat jeden Tag gestalten, im Großen wie im Kleinen. In Krefeld sollen ehrenamtlich Engagierte, Verbände, Vereine und Vereinigungen mit dem Heimat-Preis gewürdigt werden, die sich in besonderem Maße lokal betätigen sowie nachahmenswerte Praxisbeispiele oder innovative Projekte im Bereich Heimat durchführen. Interessierte konnten sich bis zum 13. August bewerben.

Der Heimatpreis 2019 wurde an den Uerdinger Heimatverein, die Arbeitsgemeinschaft Flachsmarkt und die „Freischwimmer“ verliehen. Laki