Kunstmuseen Krefeld Die vier Krefelder Mondrians hängen jetzt in bester Gesellschaft

Krefeld · Die Krefelder Mondrian-Gemälde haben ihren neuen Platz gefunden – umgeben von weiteren Sammlungsstücken aus der Zeit.

Sammlungskustodin Magdalena Holzhey (l.) und Museumsdirektorin Katia Baudin stehen zwischen den Mondrians und Designermöbeln aus den 20ern.

Sammlungskustodin Magdalena Holzhey (l.) und Museumsdirektorin Katia Baudin stehen zwischen den Mondrians und Designermöbeln aus den 20ern.

Foto: Andreas Bischof

Die vier Krefelder Mondrians hängen wieder im Kaiser-Wilhelm-Museum. Zurück aus dem Depot. Als ein Teil eines neuen Raumes in der Präsentation „Sammlung in Bewegung“. Neben ihrer künstlerischen Bedeutung, ihrer wundervollen harmonischen Konstruktion, ihrer Eleganz und der unfassbaren Kultiviertheit, die sie in ihrer Schlichtheit ausstrahlen, sind die vier Ölgemälde auch zu einer eher zweifelhaften Berühmtheit gelangt. Mondrian-Erben aus den USA fordern die vier Werke zurück oder eine Entschädigung – die ausführlichen Details berichtete die WZ mehrfach, zuletzt im August 2023. Der Streit dreht sich darum, ob die Bilder seinerzeit rechtmäßig in den Besitz des Krefelder Museums gelangt sind oder nicht – es ist gerichtlich noch nichts entschieden. Auch aktuell gäbe es zu diesem Thema keine Neuigkeiten, betont man im Rahmen eines Termins, bei dem der neu eingerichtete Raum in der Sammlungspräsentation vorgestellt wurde.