Zwischen Krefeld und den USA Die Geschichte der Susan Feingold

Krefeld/New York · Die Krefelder Holocaust-Überlebende emigrierte in die USA, wo sie Vorreiterin der Kinderförderung wurde. Sie starb mit 95 Jahren in New York

 Susan Feingold (2.v.l.) und Patrick Gaspard (3.v.l.) mit den Obamas im Jahr 2010 im Weißen Haus.

Susan Feingold (2.v.l.) und Patrick Gaspard (3.v.l.) mit den Obamas im Jahr 2010 im Weißen Haus.

Foto: Weißes Haus/Bloomingdale Family Program

Wie die New York Times in einem Artikel vom 25. Februar berichtete, entsprechende Nachricht erreichte uns auch über das jüdische Wochenmagazin Tachles, starb schon am 27. September Susan Feingold in ihrer Wohnung in der New Yorker Upper-West-Side im Alter von 95 Jahren. Dort in Übersee war Feingold, geborene Suse Frank, einer breiteren Öffentlichkeit als Gründungsdirektorin und 40 Jahre lang Leiterin des Bloomingdale-Family-Programs in New York bekannt. Seit 1960, gegründet mit weiteren Müttern aus dem Viertel, entwickelte sich das Programm zu einem Musterbeispiel für die Förderung unterprivilegierter Kinder. Feingold wurde schließlich sogar vom damaligen Präsidenten Barack Obama in das Weiße Haus eingeladen.