Konzert in Krefeld Dem Geist von Gogol Bordello auf der Spur

Krefeld · Die US-amerikanische Band Gogol Bordello gastiert in der Kufa – die WZ sprach mit Frontmann Eugene Hütz über das Geheimnis hinter dem Sound der Gruppe. Auch klärte er über einen großen Irrtum bezüglich seiner Herkunft auf.

Eugene Hütz – hier ein Archivfoto – tritt mit seiner Band Gogol Bordello in der Kufa auf.

Eugene Hütz – hier ein Archivfoto – tritt mit seiner Band Gogol Bordello in der Kufa auf.

Foto: picture alliance / dpa/Felix Kästle

Gogol Bordello kommt nach Krefeld – am 14. Juli in die Kulturfabrik. Was ist eigentlich „Gogol Bordello“? – eine Frage, die man unterschiedlich beantworten kann. Scherzhaft gesagt zunächst einmal die Verbindung zwischen dem Namen des russisch-ukrainischen Schriftstellers Gogol mit dem offensichtlicheren Begriff „Bordello“ – klar, das weckt schon genug Assoziationen. Aber rein faktisch handelt es sich um eine 1999 gegründete US-amerikanische Band aus New York rund um den Frontmann Eugene Hütz, der sowohl ukrainische als auch Roma-Wurzeln hat. Ihre Musik ist mit „Gipsy“- und „Balkan“-Elementen durchzogener Punkrock. Aber eigentlich klingt ihr Sound nach einem aus den Ufern laufenden Volksfest in New York, bei dem unterschiedliche Traditionen osteuropäischer Einwanderer im wahrsten Sinne des Wortes miteinander tanzen.