Museum: Das Abenteuer KWM kann beginnen

Museum : Das Abenteuer KWM kann beginnen

Am 2. Juli wird das Kaiser Wilhelm Museum eröffnet: Die erste Ausstellung wird von einem umfangreichen Programm auf dem Vorplatz begleitet.

Krefeld. „KWM pur wurde fantastisch angenommen“, sagt Kulturdezernent Gregor Micus: „An diesen Erfolg wollen wir anknüpfen.“ Das geschieht mit zwei Bühnen vor dem Museum, die am Samstag, 2. Juli, und Sonntag, 3. Juli, mit Musik, Reden und Wortkaskaden der Poetry-Slammer bespielt werden. „Das wird ein Fest für alle“, sagt Ulrich Cloos vom Marketing der Stadt Krefeld: „Wir feiern unser KWM.“

Cloos sieht die Wiedereröffnung auch als einen Impuls für den Südosten der Stadt, der jetzt von einer Baustelle befreit ist. Nach seiner Einschätzung strahlt das Haus zudem in die Region hinein: „Das ist auch für den Niederrhein ein Ereignis, das nur alle Jubeljahre mal vorkommt.“

Den Auftakt zu den Festtagen machen am Samstagnachmittag die Niederrheinischen Sinfoniker, die mit Open-Air-Auftritten bestens vertraut sind. Sie laden um 15 Uhr zur öffentlichen Anspielprobe zum KWM. „Unsere Musiker machen das sehr gerne“, sagt Musikdramaturgin Eva Ziegelhöfer. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Mozarts Jupitersymphonie und die Ouvertüre zur Hochzeit des Figaros. Mit diesen Tönen umrahmen sie um 16 Uhr den offiziellen Festakt mit Oberbürgermeister Frank Meyer und Museumsdirektor Martin Hentschel.

Daran schließt sich Jazz von Lukas Weber und Bastian Vogel an (17.30 bis 18 Uhr), die ein weiteres Mal von 19.15 bis 19.45 Uhr musizieren. Das Wort kommt von 18 bis 18.45 Uhr zu seinem Recht, wenn die Poetry-Slammer Johannes Floehr und Micha-El Goehre ihre witzigen Texte vortragen.

Mit Pop-Rock tritt dann Felix Woitschig von der Gruppe Linus auf, deren Debütalbum 2015 erschien. Mit Indie-Bluesrock unterhalten von 19.45 bis 21 Uhr Minor Cabinet. Zu dieser Gruppe gehört auch Christian Peitz, der vorher bei den Fog Joggers spielte.

Am Sonntag beginnt das Außenprogramm mit Gastronomie und Songs von Midnight Blue, arcus und auch Ensembles der Musikschule (12 bis 21 Uhr.) Allen auftretenden Künstlern gemeinsam ist: Sie stammen aus Krefeld oder haben einen Bezug zur Stadt — die Bühne vor dem KWM ist somit eine spannende Plattform für die Krefelder Szene.

Parallel zu dem umfangreichen Programm vor dem sanierten Haus sind im Inneren die „Livespeaker“ unterwegs. Das sind Fachleute des KWM, die auf Nachfrage, oder auch einfach so, erklären, wie es sich mit der Architektur und mit der Kunst im Museum verhält.

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