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Bayer-Symphoniker haben einen neuen Proberaum gefunden

Bayer-Symphoniker : Symphoniker proben wieder richtig

Bayer Symphoniker haben einen neuen Proberaum gefunden. Bis zum Herbstkonzert am 25. November wird fleißig geübt.

Ausgezeichnete Akustik, optimale Probebedingungen und ein über 200 Quadratmeter großer Raum zum Üben: Das haben sich die Bayer Symphoniker vor einem Jahr, nachdem Covestro bekanntgegeben hatte, dass der Baytreff geschlossen wird (siehe Kasten), gewünscht. Dieser Wunsch ist nach langer Suche endlich in Erfüllung gegangen.

Die Truppe um Klaus Elfes, Heiner Schrage, Volker Krüger und Thomas Schlerka hat einen neuen Proberaum gefunden. Und zwar im Vereinsheim des Akkordeonorchesters St. Tönis.

Von Uerdingen nach St. Tönis: Umzug soll im Oktober sein

Die Räume bieten den Musikern, alles was sie brauchen. Unter anderem die Garantie, dass sie den Raum an allen benötigten Freitagen, die Nutzung von Nebenräumen für Noten und Instrumente sowie die Nutzung der Cafeteria am Anschluss an die Proben nutzen können. Die Suche entpuppte sich als schwierig, war die Wunschliste lang. Doch nun wird alles gut. Im Oktober soll der Umzug nach St. Tönis stattfinden. Sitz des Orchesters ist aber weiterhin Uerdingen. Gemeinsame Projekte mit dem Akkordeon-Orchester sind nicht ausgeschlossen.

Der Vorstand der Bayer-Symphoniker bedankt sich beim Vorstand der St. Töniser Kollegen für das Angebot und die sehr entgegenkommenden Gespräche sowie für die Möglichkeit, drei „Proben zur Probe“ durchführen zu können sowie die Tatsache, dass das Akkordeonorchester ihre Zeiten für die Bayer-Symphoniker umgestellt haben. So kann das nächste große Konzert am 25. November im Seidenweberhaus stattfinden.

Orchester spielt
Werke von Mozart

Dann präsentieren sich die Bläsersolistinnen der Bayer-Symphoniker. Anneli Steffes (Oboe), Beate Rademacher (Klarinette), Waltraud Anstock (Fagott) und Andrea Kramer (Horn) werden mit den Symphonikern die Sinfonia Concertante Es-Dur von Mozart aufführen. Die vier Solistinnen besetzen im Orchester die Solo-Parts ihrer Instrumentengruppe und verfügen neben einer musikalischen Ausbildung über weitreichende Erfahrungen im Spiel mit Orchestern und Kammermusikensembles. Die Idee zur Aufführung der Concertanten stammt von Thomas Schlerka (künstlerischer Leiter der Bayer-Symphoniker) und entstand im Anschluss an einen gelungenen kammermusikalischen Abend in Uerdingen.

Eingeleitet wird der Abend mit der Ouvertüre zur Oper Titus (ebenfalls von Mozart). Der zweite Konzertteil ist ganz Edvard Grieg gewidmet. Im Anschluss an die Konzertouvertüre „Im Herbst“ werden die beiden Peer-Gynt-Suiten Nr. 1 und 2 folgen. Bis dahin wird aber in St. Tönis geprobt. mmp/Red