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Krefeld: A-Gang: Von Keramik über Schmuck bis Zeichnungen

Krefeld : A-Gang: Von Keramik über Schmuck bis Zeichnungen

Künstler öffnen beim A-Gang am kommenden Sonntag und 2. April ihre Ateliers.

Krefeld. In 22 Jahren sind es nun 44 A-Gang-Ausstellungen geworden, darauf sind die beteiligten Künstler zu Recht stolz. Am kommenden Sonntag öffnen sie ihre Ateliers und Werkstätten, auch am 2. April erwarten sie von 11 bis 18 Uhr wieder Besucher, die sich über neue Produkte informieren wollen.

In Linn kann der A-Gänger in einem kurzen Spaziergang über die Rheinbabenstraße gleich an drei Stationen einkehren. Ganz hinten (183) dreht Karin Habermann ihre Gebrauchskeramik, in der Aufbautechnik entstehen Steinzeug und Porzellan.

Dorothee Sprothen-Scheidt arbeitet an derselben Adresse an ihrer Keramik, die sie mit floralen Motiven bemalt. Grafikdesignerin Brigitte Lang will dort die Besucher porträtieren, Menschen, Tiere und Natur, in verschiedenen Materialien ausgeführt, sind ihre sonstigen Motive.

Einige Schritte weiter, im Haus Nummer 132, unterhält Nicky Schwarzbach ihr Atelier „Widerborst“. Sie will noch nicht im Detail verraten, was bei ihr zu sehen ist: „Es wird eine Rauminstallation mit Licht und Gewicht sein.“ Liesa Liesges ist mit Keramikdesign Gast.

Im Nachbarhaus 126 sind wieder die Malereien von Sabine Liesefeld zu entdecken. Neue Bilder mit den Schwerpunkten Landschaftsmalerei und Tierdarstellungen verspricht sie. Mit „Volle Schalen — fette Schweine“ haben Rieke Hartwig und Antje Schwittmann-Schops im Atelier „Feuerfest“ an der Inrather Straße 697a ihre keramischen Produkte beschrieben. Für skurrile und witzige Gestaltungen sind sie bekannt. Ihr Gast Christina Schmetzke beschäftigt sich experimentell mit Glück, das sie grafisch und in Objekten festhalten will. Neu in der Ausstellergruppe ist Erika Schlee, die erst seit einem Jahr in Krefeld, Schreberstraße 23, lebt und arbeitet. Sie spachtelt Farbe in verschiedenen Schichten, benutzt Sand, Papier und Stoff und collagiert, lässt dabei Tiefen und Dreidimensionalität entstehen.

An der Schönwasserstraße 155 bei Barbara Bismark ist alles „Rundherum rund“ zu rustikalen oder edlen, verspielten oder modernen Schmuckstücken verarbeitet. Tania Strickrodt malt an der Wiedstraße 23 großformatige Ölbilder, die von inneren und äußeren Landschaften erzählen. Immer spontan will sie „zerbrechliche Bilder malen, damit ich mich in der Welt verstehe“.

Conny Horsthemke will an der Schwertstraße 144 „Nicht nur im Trüben fischen“ und lässt deshalb in einer Lampeninstallation und in der Malerei Fische tauchen und auftauchen. „Im Fluss“ sind die Dinge bei Mauga Houba-Hausherr am Grönkesdyk 9, wo sie mit ihren Gästen Julia Bruns aus Krefeld und Jolanta Golonia-Mikusz aus Opole Politisches und Schönes am und im Fluss zum Denken und Entspannen aufbaut. Mit Transzendenz hat sich Michael Lauer an der Kuhleshütte 43 beschäftigt, besonders bei Malereien in schwarz-weiß soll der Besucher beim Betrachten zwischen Erfahrung, Sinneswahrnehmung und Gegenstand seine Sinne beschäftigen. In „Jaris Atelier“ an der Martinstraße 185 ist die „ausgedachte Wirklichkeit“ seiner Fantasie-Comic-Welt auf Papier und Leinwand zu Hause. Und „Das Kapital“ als Comic gibt es als Autoren-Exemplar mit gezeichneter Widmung.

Um „Innenwelt-Außenwelt, Körper-Geist“ geht es in der Pförtnerloge der Fabrik Heeder. Isabelle Seemann zeigt ihre Druckgrafiken und Zeichnungen aus der FHN-Bachelorarbeit.