Public Viewing: Kufa in Partylaune - trotz fehlenden Tores

Public Viewing : Kufa in Partylaune - trotz fehlenden Tores

Krefeld. 20 Minuten vor Spielbeginn ging nichts mehr. Die Security musste die späten Gäste abweisen — die Kufa war voll. 1000 Gäste hatten den Sicherheitsdienst bereits passiert in Vorfreude aufs Public Viewing der WZ und Autohaus Hülsemann zum zweiten Spiel der Deutschen bei der EM-Party am Donnerstag gegen Polen.

Für Kirstin Guttmann aus St. Tönis war schon gut eine Stunde vor Spielbeginn klar: 3:0 für Jogis Jungs. So eindeutig bewerteten nicht alle die schwierige Aufgabe gegen die starken Polen. Pierre Küppers meinte, es werde nicht leicht. Sein Tipp: 2:1.

Auch wenn das Ergebnis am Ende 0:0 lautete, dominierte wieder Schwarz-Rot-Gold das Outfit der Fans — ob als Harr- schmuck, Lippenstift oder Blumenschleife. Vielfältiger war da die Auswahl an Trikots — die klassische Variante in schwarz und weiß, ganz in grün, schwarz-rot-gestreift oder auch ganz in Schwarz.

In Arbeitskleidung — mit Hemd und Sakko — war am Donnerstag hingegen Oberbürgermeister Frank Meyer zum Public Viewing gekommen. Gleich aus dem Büro. Im Talk mit Michael Passon, stellvertretender Redaktionsleiter der WZ, befand er, nie ein großer Sportler gewesen zu sein.

„Aber ich hab’ in den 80ern beim FC Bayer Uerdingen in der U 12 gespielt.“ Zur aktuellen Situation beim KFC Uerdingen sagte Meyer, selbst KFC-Mitglied: „Ich hoffe, dass es gelingt, eine gute Vereinbarung zu treffen für die Zukunft des KFC.“ Denn die tolle Fanszene hätte es verdient, dass der Klub höher spiele als in der Oberliga.

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