TV: Krefelderin in Höhle der Löwen

TV: Krefelderin in Höhle der Löwen

Eva Schrader (42), deren Idee für ein kleckerfreies Kinderlätzchen die WZ nach dem Start ihres Unternehmens vorstellte, hofft bei Vox auf Geld von Investoren.

Krefeld. Eva Schrader (42) wagt sich in „Die Höhle der Löwen“ und stellt den fünf Investoren der Vox-Sendung „Höhle der Löwen“ ihre Erfindung vor — den „Lalatz“. Als Mutter von vier Kindern war es die Krefelderin leid, nach jedem Essen den Tisch und die Kleidung ihrer Kinder komplett zu reinigen. Als ihre Tochter Marlene mal wieder eine besonders große Kleckerei veranstaltete, kam die Kliedbrucherin auf die rettende Lösung. So ist die Idee des extra langen Lätzchens, das gleichzeitig auch als Tischset dient, entstanden. Die ersten Prototypen nähte Eva Schrader noch selbst mit der Nähmaschine, 2014 wurde aus der Idee ein Unternehmen.

Die 42-Jährige investierte ihr eigenes Geld in die ersten Produktionen. Einige hundert Lätzchen wurden schon verkauft, aber um ihre Erfindung in die Läden zu bringen, braucht Eva Schrader einen strategischen Partner und natürlich eine kräftige Finanzspritze. Ihr Vorschlag an die „Löwen“: 100 000 Euro für zehn Prozent Firmenanteile.

In dem TV-Format „Die bekommen Menschen mit Erfindungen oder Geschäftsideen die Chance ihres Lebens. Sie präsentieren ihre Idee fünf erfolgreichen Unternehmern, den sogenannten „Löwen“. Bei den fünf Löwen handelt es sich um den Spezialisten für Non-Food-Bereich Ralf Dümmel, die erfolgreichste Unternehmerin im europäischen Verkaufsfernsehen Judith Williams, den Pionier für Erlebnisgeschenke Jochen Schweizer, den Investor im Start-up-Bereich Frank Thelen und Carsten Maschmeyer.

Vergangene Woche Dienstag hatten 2,6 Millionen Zuschauer die Sendung mit den Geldgebern gesehen. Die Krefelderin Schrader ist am 20. September ab 20.15 Uhr im TV zu sehen. Wenn es ihr gelingt, einen oder mehrere „Löwen“ von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen, bekommt sie von ihnen das nötige Startkapital oder Unterstützung bei der Expansion ihres Unternehmens.

Im Gegenzug erhalten die Investoren Unternehmensanteile, die sich selbstverständlich möglichst bald rentieren sollen.