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Krefelder Robert-Jungk-Gesamtschule erweitert

Stadtentwicklung in Krefeld : Robert-Jungk-Gesamtschule erweitert

Robert-Jungk-Gesamtschule erhielt einen Erweiterungsbau. Stadt Krefeld investiert rund neun Millionen Euro in den Hülser Standort.

Die Robert-Jungk-Gesamtschule am Reepenweg in Krefeld-Hüls hat einen Erweiterungsbau erhalten. Die Stadt Krefeld investierte in den vergangenen zwei Jahren rund sieben Millionen Euro in den Neubau samt Ausstattung und Außenanlagen. Zur offiziellen Übergabe der Räume besuchte Oberbürgermeister Frank Meyer zusammen mit Bürgermeister Dirk Möcking aus Kerken und dem Betriebsleiter des Zentralen Gebäudemanagements, Rachid Jaghou, die stellvertretende Schulleiterin Astrid Arens. In dem neuen Gebäudeteil soll die Sekundarstufe II aus den Standorten Hüls und Kerken gemeinsam unterrichtet werden. Insgesamt sind zwölf Kursräume und ein offener Aufenthaltsbereich für die Sekundarstufe II, drei Fachräume für den Kunstunterricht und zugehörige Verwaltungsräume dort untergebracht worden.

Bei dem Gebäude handelt sich um einen Massivbau, bei dem die tragenden Bauteile so angeordnet sind, dass eine nachträgliche flexible Anpassung der Nutzungsanforderungen möglich ist. Die Nutzfläche beträgt rund 1.340 Quadratmeter plus Verkehrs- und Technikflächen. Die Fassade ist mit vorgehängten Keramikelementen ausgestattet. Die Dachfläche ist als Gründach konzipiert. Im Inneren reihen sich die Funktionen um einen vollflächig verglasten Innenhof. Der mit roten Eternitplatten gestaltete Eingangsbereich liegt dem Haupteingang zum Bestandsgebäude gegenüber. Ein Großteil des bestehenden Schulhofes wird barrierefrei umgestaltet und ausgestattet. Insgesamt werden circa 3 000 Quadratmeter neu befestigt und 3 500 Quadratmeter bepflanzt. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Wollenweber Architektur aus Düsseldorf, die Planung der technischen Gebäudeausstattung von Brockof Ingenieure aus Krefeld.

Aktuell werden die im Bestand frei gewordenen Klassenräume samt der angrenzenden Flurbereiche umgebaut. Die alten Kunsträume werden zu naturwissenschaftlichen Unterrichtsräumen umfunktioniert und die alten Klassenstrukturen werden gemäß der neuen pädagogischen Ansätze zu Jahrgangsclustern umstrukturiert. Für diese Baumaßnahme werden weitere 2,1 Millionen Euro investiert. Die Bauleitung für die Umbaumaßnahme liegt beim Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Krefeld. Red