„Vicky“ war seit Wochen verschwunden: Krefelder Polizei fängt verängstigten Hund ein

„Vicky“ war seit Wochen verschwunden: Krefelder Polizei fängt verängstigten Hund ein

Die Krefelder Polizei hat eine entlaufene Hündin eingefangen. Der Einsatz begann mit einem Hinweis auf einen freilaufenden Hund und endete einige Stunden später mit einem überraschenden Ergebnis.

In der Nacht zu Freitag, gegen Mitternacht, hielten die Beamten der Diensthundestaffel nach einem Hinweis nach dem stark verängstigten Tier Ausschau. Zunächst entdeckten sie ihn im Bereich des Flynnertzdyk, wo er jedoch direkt in den Wald lief.

Die Polizei berichtet: „Unser Kollege wartete mit seinem Diensthund eine geschlagene Stunde, nichts. Die anderen kreisten, bekamen das Tier mehrere Mal zu Gesicht aber das war es dann auch… Später und unerwartet an der Nieper Straße lief das Tier durch ein Tor auf ein Privatgelände, super! Aber wie sich herausstellte, war das Gelände ziemlich weitläufig. Also: Tor schließen und weitermachen.“

Es habe weitere anderthalb Stunden gedauert, bis sie das Tier schließlich an der Leine hatten. Die Hündin sei dreckig, verängstigt und abgemagert gewesen. Die Beamten riefen den Tierrettungsdienst in Moers, der mit einem Chip-Lesegerät weiterhelfen konnte: Die Hündin mit dem Namen „Vicky“ kam aus Uedem bei Goch - etwa 46 Kilometer von Krefeld entfernt. Der Golden Retriever Mix war bereits Mitte Dezember entlaufen. Dass ein entlaufener Hund schon seit mehreren Wochen unterwegs ist und Dutzende Kilometer von Zuhause entfernt auftaucht, kommt bei den Beamten selten vor. Nun ist die Hündin aber endlich wieder Zuhause und die Polizisten wünschen ihr alles Gute.

Die Polizei veröffentlichte den Vorfall mit Bild auf Facebook, wo er bereits nach einer Stunde für viel Aufmerksamkeit sorgte.

(red)
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