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Krefelder FDP fordert nach KFC-Insolvenz das Aus für Grotenburg-Pläne

Insolvenz : Krefelder FDP fordert das Aus für Grotenburg-Sanierung

Angesichts der jüngsten Entwicklungen beim KFC Uerdingen 05 fordert die FDP die Sanierung der Grotenburg zu streichen. Die Kosten seien unter den gegeben Umständen nicht vertretbar.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen beim KFC Uerdingen 05 – Kostenpflichtiger Inhalt der Verein hatte am Dienstag Insolvenz anmelden müssen – fordert die FDP die Verwaltung dazu auf, die Pläne zur Sanierung der Grotenburg ad acta zu legen. Dem KFC helfe es „in seiner verzeifelten wirtschaftlichen und sportlichen Situation“ weiter, wenn ihm zeitnah eine spielfertige Sportstätte in Krefeld zur Verfügung stünde. Dies müsse jedoch nicht die Grotenburg sein. Ansonsten müssten erneut Tausende Euro für Ersatzspielstätten in anderen Städten ausgegen werden, kritisitiert Joachim C. Heitmann, FDP-Fraktionsvorsitzender im Rat. Dies habe schon in den vergangenen Jahren die finanzielle Situation des Vereins verschlechtert. Die Sanierung für geschätzte 18 Millionen Euro, um eine Drittliga-Tauglichkeit zu erreichen, sei unter den gegebenen Umständen nicht vertretbar.

Die Stadtverwaltung reagiere auf die aktuelle grundlegend geänderte Situation des Vereins mit „Realitätsverweigerung“. Ihre „Augen-zu-und-durch-Strategie“, mit der sie das 18 Millionen Euro teure Projekt weiter verfolge, werde „im Ergebnis, wenn auch ungewollt“ die Lage des KFC weiter verschlechtern, so Heitmann. Red