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Krefelder Drogenhilfezentrum: Spielplatzpaten wollen Tätigkeit aufgeben

Drogenhilfekonzept : Sorge um Kinder wegen Drogenhilfe: Krefelder Spielplatzpatinnen überlegen aufzuhören

Renate Wanraths und Janin Schmidt fürchten um die Sicherheit der Kinder auf dem Albrechtplatz in Krefeld. Wenn das neue Drogenhilfezentrum an der Schwertstraße kommt, überlegen die beiden Spielplatzpatinnen aufzuhören.

Die Stadt Krefeld ist stolz auf ihr Spielplatzpatenprojekt. 1991 hat es klein angefangen mit der ersten Patenschaft. Mittlerweile ist das Projekt der ehrenamtlichen „Kümmerer“ eines der größten Projekte seiner Art in ganz NRW. Es gibt zur Zeit mehr als 350 Spielplatzpatinnen und Spielplatzpaten, die über 100 der 163 öffentlichen Spielplätze betreuen. Janin Schmidt und Renate Wanraths sind zwei von ihnen, Wanraths sogar schon seit 30 Jahren. Die beiden kümmern sich mit zwei weiteren Patinnen im „Kronprinzenviertel“ um den Spielplatz Albrechtplatz. Ein Viertel, dass seit Jahren zunehmend Probleme hat.  Bislang haben sie schon eine Menge an Konfliktpotenzial dort gemeistert. „Doch wenn jetzt tatsächlich an der Schwertstraße das Drogenhilfezentrum eröffnet wird, ist Schluss damit“, sagt Wanraths. Die Sorge um die dort zahlreich spielenden Kinder treibt sie um.

Die Notwendigkeit der Einrichtung eines Konsumraums sehen sie beide. „Doch wo werden dann die Drogen gedealt, die ein paar Meter offiziell konsumiert werden dürfen?“, fragt Schmidt, die seit drei Jahren Patin ist und einen siebenjährigen Sohn hat. Sie fürchten: auf und rund um den Spielplatz. Schon heute bekämen die Kinder mehr zu sehen, als gut  für sie ist. „Auf der gegenüberliegenden Seite, in einem früheren Hotel, war länger ein illegales Bordell und die Freier haben hier auf dem Spielplatz gesessen und immer rübergeschaut, während sich die Frauen dort am Fenster frei gemacht haben“, erzählen die beiden Frauen. Es habe gedauert, bis das Bordell geschlossen worden sei.

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