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Krefelder Abiturientin darf nach Israel zum Forschen

Biologie-Olympiade : Krefelder Abiturientin darf nach Israel zum Forschen

Celine Alexy vom Gymnasium Horkesgath überzeugt bei der Biologie-Olympiade mit ihren Leistungen. Sie belegt Platz 29.

Sichtlich stolz präsentiert Celine Alexy Schulleiterin Carola Keßler, Biologielehrerin Daniela Ly und MINT-Koordinatorin Karin Loppe ihre Urkunden: Als eine der Besten unter Deutschlands Schülerinnen und Schülern hat sie in der vergangenen Woche die dritte Runde der Internationalen Biologie-Olympiade am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität in Kiel absolviert. Prüfungen auf Hochschulniveau standen an – und Celine belegte den 29. Platz bundesweit.

Jährlich treten deutschlandweit mehr als 1000 Teilnehmer zu dem Schülerwettbewerb an, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Interesse an biologischen Arbeiten und kreatives Denken beim Lösen biologischer Fragestellungen zu fördern und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder zu entwickeln.

„Bei der praktischen Klausur im Bereich Physiologie durften wir eigenständig Tests mit Blut und Blutserum machen – das war besonders spannend“, erzählt Celine. Auch das Präparieren von Pflanzen, Untersuchungen mit dem Photometer und die Arbeit mit dem Binoskop gingen ihr leicht von der Hand. Kein Wunder, findet Biologielehrerin Daniela Ly: „Celine ist außerordentlich begeisterungsfähig, wenn es um biologische Sachverhalte geht.“

Celine erinnert sich: „Als Frau Ly uns im Biologie-Leistungskurs die Aufgaben für die erste Runde der Biologie-Olympiade vorgestellt hat, stand für mich sofort fest: Da muss ich mitmachen.“

Zum Abschluss der dritten Auswahlrunde in Kiel gab es für Celine eine Überraschung: Wegen besonderer Leistungen darf sie im Juli vier Wochen am renommierten Weizmann-Institut für Wissenschaften in Rehovot (Israel) verbringen. Dort wird sie zusammen mit Jugendlichen aus aller Welt an der Seite von Wissenschaftlern des Instituts an Forschungsprojekten aus allen Bereichen der Naturwissenschaften arbeiten. Red