Einblick in Krankenhausplanung Nicht jede Klinik soll alles machen – auch in Krefeld

Krefeld · Der „ruinöse Wettbewerb“ der Krankenhäuser um Patienten, Fallzahlen und Personal soll beendet werden – auch in Krefeld. Dies fordert die Landesregierung.

 Ein Krankenpfleger steht in einer Klinik neben der Notaufnahme. Die wird es sicher auch nach der Reform weiter überall geben, andere Abteilungen aber genauso sicher nicht mehr.

Ein Krankenpfleger steht in einer Klinik neben der Notaufnahme. Die wird es sicher auch nach der Reform weiter überall geben, andere Abteilungen aber genauso sicher nicht mehr.

Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

In die Diskussion über die Krankenhausplanung in Krefeld hat sich auf Anfrage unserer Zeitung das zuständige Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eingeschaltet. Wie berichtet, werden derzeit landesweit in Regionalkonferenzen den betroffenen Krankenhäusern, Kostenträgern und der Politik die wesentlichen Planungsüberlegungen für die jeweilige Region vorgestellt. Für die Versorgungsgebiet 3 (dazu zählen Kleve und Wesel) und 4 (Krefeld, Mönchengladbach, Neuss, Viersen) fand diese Konferenz in der vergangenen Woche statt. „Details zu einzelnen Krankenhäusern wurde dort nicht besprochen“, betont eine Sprecherin des Ministeriums.