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Krefeld: SWK Open-Air-Kino eröffnet Mitte Juli

Blockbuster : SWK Open-Air-Kino eröffnet Mitte Juli

Vom 14. Juli bis zum 24. August werden auf der Rennbahn Krefeld Kinofilme gezeigt. Zum 13. Mal findet die Veranstaltungsreihe nun statt.

In diesem Jahr findet zum 13. Mal das SWK-Open-Air-Kino an der Rennbahn Krefeld statt. Programmstart ist am 14. Juli um 22 Uhr mit „Manta Manta – Zwoter Teil“. 30 Jahre nach dem Erfolgsschlager mit dem deutschen Filmstar Til Schweiger erschien in diesem Jahr die Fortsetzung. Auch der zweite Teil konnte schon 1,4 Millionen Zuschauer ins Kino locken und belegt damit Platz vier der deutschen Jahrescharts.

Laut Veranstalter Uwe Papenroth und dem Hauptsponsor, den Stadtwerken Krefeld, erwartet die Zuschauer bis zum 24. August ein „Mix aus Blockbustern und kleinen Perlen der Filmgeschichte“. Papenroth erhofft sich, dass das Open-Air-Kino ähnlich erfolgreich wird, wie letztes Jahr. „Keiner hat gedacht, dass es so erfolgreich wird. Letztes Jahr war die erfolgreichste Saison mit einer Auslastung von über 90 Prozent“, schildert der Veranstalter.

Das Kinoprogramm hat sich indes über die Jahre verändert. „Früher haben wir sehr viele französische Komödien und Arthouse-Filme gezeigt. Jetzt sind immer mehr Blockbuster drin“ erklärt Papenroth. Ursächlich dafür ist, dass man davon ausgegangen sei, dass Blockbuster „nicht so passen“ würden – ein Irrtum. Nicht verändert hat sich hingegen der Eintrittspreis, der wie auch letztes Jahr zehn Euro im Vorverkauf und zwölf Euro an der Abendkasse beträgt. „Wir haben den Eintrittspreis in 13 Jahren nur einmal erhöht, damit möchten wir auch beim Preis ein Zeichen setzen“, so der Veranstalter. Es wird empfohlen, die Tickets im Vorverkauf, für den 100 Karten pro Film zurückgehalten werden, zu erwerben.

Auch in diesem Jahr werden Kinofans mit dem abwechslungsreichen Programm auf ihre Kosten kommen. Oscarprämierte Blockbuster wie „Everything Everywhere All at Once“ oder das Netflix-Kriegsdrama „Im Westen nichts Neues“ werden über die 180 Quadratmeter große Leinwand flimmern. Mit im Programm ist auch der neueste Teil der Mission-Impossible-Reihe mit Hollywoodstar Tom Cruise und der vermutlich letzte Indiana-Jones-Teil mit der amerikanischen Filmgröße Harrison Ford. Bei den Filmaufführungen am 11. und 18. August wird es zudem ein Special geben. Das Jugendsinfonieorchester der Krefelder Musikschule wird an beiden Tagen die jeweilige Filmmusik auf einer kleinen Bühne vor der Leinwand circa 10 Minuten lang spielen.

Es wird zwei Familientage und eine Ladies Night geben

Weitere Sonderveranstaltungen bieten zwei Familientage. Am Samstag, 5. August, um 21.30 Uhr, wird „Der Super Mario Bros. Film“ gezeigt. An dem Abend wird es für Kinder eine Hüpfburg, ein Kartrennen mit ferngesteuerten Autos und Kinderschminken mit Clowns geben. Disney-Freunde dürfen sich am darauffolgenden Samstag neben der Aufführung von „Arielle, die Meerjungfrau“ auch auf ein buntes Rahmenprogramm freuen. „Im letzten Jahr kamen bis zu 150 Kinder am Familientag“, resümiert Papenroth. Nicht fehlen darf in diesem Kinosommer auch der zweite Teil der Avatar-Reihe, „Avatar: The Way of Water“. Entgegen der Ausstrahlung in den Kinos wird der Film nicht in 3D gezeigt, sondern in 2D. „Unser Projektor könnte zwar 3D spielen, aber wenn man außen sitzt, hat man mit der Brille eine merkwürdige Sicht“, erklärt der Veranstalter.

Naturinteressierte Kinofans sollten sich den Abend des 6. Augusts frei halten. An dem Sonntag wird die Dokumentation „Wildes Namibia“ gezeigt. Ein Bochumer Naturfotograf war auf die Veranstalter zugekommen und wird bei einer Multivisionsshow seine gezeigten Bilder von dem westafrikanischen Land live kommentieren. „Uns ist es wichtig, dass wir jedes Jahr Dokus im Bereich Umwelt und Klimaschutz auf den Projektor bringen“, begründet Papenroth. Wie in jedem Jahr wird es auch in diesem Sommer wieder eine Ladies Night mit einem Film für Frauen (Das reinste Vergnügen) geben, die am 19. August stattfinden wird.

Genießen können die Zuschauer die Kinoatmosphäre auf den 800 überdachten Sitzplätzen unterhalb der Tribüne. Bis vor zwei Jahren gab es noch Strandkörbe, auf diese verzichte man aus Kostengründen nun erneut, Sofas gebe es jedoch weiterhin, lassen die Veranstalter verlauten. Gehbehinderte Zuschauer im Rollstuhl werden dabei in der ersten Reihe untergebracht. „Der Vorteil ist, dass wir wettergeschützt sind. Selbst bei strömenden Regen spielen wir“, beschreibt Papenroth. Natürlich wird aber auf schönes Wetter gehofft, damit auch der Biergarten, der immer um 19 Uhr und an Events um 18 Uhr öffnet, genutzt wird. „Open-Air-Kinos sind sehr beliebt“, betont Michael Paßon, Leiter der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Krefeld, SWK. Das Besondere an diesen sei laut Papenroth die Atmosphäre. „Wenn Leute lachen, wird man mitunter angesteckt.“

Startzeiten können je
nach Dämmerung variieren

Die Startzeiten der jeweiligen Vorstellungen sind zwar vorgegeben, können aber je nach Einbruch der Dunkelheit variieren. So kann es der Fall sein, dass ein Film 15 Minuten früher oder auch später beginnt. Wichtig sei es zudem, dass man rechtzeitig erscheint. „Sobald die Aufführung startet, wird keiner mehr reingelassen“, so der Veranstalter.