Vorschriften werden angepasst Stadt Krefeld setzt Kleingärtnern die Daumenschrauben an

Krefeld · Bisher müssen die Krefelder Kleingärten nur 15 Prozent ihrer Parzellen als Nutzfläche bewirtschaften. Das wird erheblich verschärft.

 Die Nutzfläche in den Krefelder Kleingärten (hier die Anlage Krähenfeld) muss in Zukunft ein Drittel betragen. Mehr als drei Spielgeräte pro Parzelle sowie Trampoline sind schon jetzt verboten.

Die Nutzfläche in den Krefelder Kleingärten (hier die Anlage Krähenfeld) muss in Zukunft ein Drittel betragen. Mehr als drei Spielgeräte pro Parzelle sowie Trampoline sind schon jetzt verboten.

Foto: Jochmann, Dirk (dj)

Der Stadtverband Krefeld der Kleingärtner feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Nicht zuletzt durch die Folgen der Pandemie erleben die ihm angeschlossenen 57 Vereine derzeit eine enorme Nachfrage nach einem der 4500 Gärten. „In Krefeld stehen hunderte Bewerber auf den Wartelisten“, berichtete kürzlich Verbandsvorsitzender Toni Föhles im Gespräch mit der WZ. Seine Aussage im gleichen Interview, wonach 15 Prozent einer Parzelle, die zwischen 250 und 400 Quadratmeter groß sind, als Nutzfläche bebaut werden müssen, hat allerdings Kritik hervorgerufen.