Ausstellung Recherche führte zur Familie des Opfers

Krefeld · Bei der Wanderausstellung „Gestohlene Erinnerung“ gab es auch Krefelder Objekte.

V.l.: Anke Münster, Fabian Schmitz und die Verwandten des Opfers Martha Stang und August Genenger mit den Dokumenten.

V.l.: Anke Münster, Fabian Schmitz und die Verwandten des Opfers Martha Stang und August Genenger mit den Dokumenten.

Foto: Andreas Bischof

Der Krefelder Robert Genenger galt als das „Schwarze Schaf“ der Familie. Seine Existenz wurde einfach totgeschwiegen. Denn er war zu Zeiten des Nationalsozialismus‘ nicht wirklich regimetreu. Dass seine Großnichte Martha Stang und sein Großneffe August Genenger jetzt davon erfuhren, dass sie einen Großonkel besitzen, liegt an der Wanderausstellung „Gestohlene Erinnerung“ der Arolsen Archives. Nach einem Recherche-Erfolg halten sie Arbeitsbuch und Entlassungsschein, sogenannte Effekten, in den Händen. Es sind Dokumente, die für das Leben des verstorbenen Vorfahren stehen.