Krefeld: Polizei kontrolliert fast 400 Boxkampf-Besucher

Einsatz : Polizei kontrolliert fast 400 Boxkampf-Besucher in Krefeld

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei in Krefeld Besucher einer Kampfsportveranstaltung kontrolliert. Dabei sind einige Autos aus dem Verkehr gezogen worden. Außerdem melden die Beamten zwei Verletzte.

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Sonntagabend die Besucher einer Boxkampf-Veranstaltung in einer Halle in einem Gewerbegebiet an der Gladbacher Straße kontrolliert und entsprechende Straßenkontrollen aufgebaut. Anlass war eine K1-Kampfsportveranstaltung, die bereits im vergangenen Jahr dort stattgefunden hat. Damals befürchtete die Polizei gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern rivalisierender Rockergruppen oder libanesischer Familienclans.

„Bei den Kontrollen damals wurden bei vielen Besuchern Drogen und Messer gefunden“, sagt Kriminalhauptkommissarin Karin Kretzer von der Pressestelle. Auch diesmal ist die Polizei fündig geworden. Insgesamt wurden 389 Personen und 105 Autos überprüft.

Vier Autos sind bei den Kontrollen in Krefeld sichergestellt werden

Vier Autos mussten „wegen erheblicher technischer Mängel“ sichergestellt werden, teilte die Polizei mit.

Neun Autos waren technisch so stark verändert, dass dies zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führte. Ein Autofahrer hatte sich nach Angaben der Beamten betrunken hinter das Steuer gesetzt. Ein weiterer habe eine rote Ampel missachtet.

Zwei Besucher der K1-Veranstaltung verletzen sich bei Streit

Zwei Menschen verletzten sich bei einem Streit gegenseitig, teilte die Polizei weiterhin mit. Der Veranstalter rechnete mit 300 bis 400 Zuschauern. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, hatte sich die Polizei zu dieser Maßnahme entschlossen.

K-1 ist eine in Japan entwickelte Kampfsportart, bei der viele Kampftechniken wie Boxen, Karate,,Taek-wondo oder Kickboxen kombiniert werden.

(red)
Mehr von Westdeutsche Zeitung