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Krefeld: "Perspektivwechsel" kann Preis gewinnen

Stadtmarketing : Stadtmarketing für „Kulturmarken-Award“ nominiert

Krefelder Perspektivwechsel ist von 42-köpfiger Expertenjury in Berlin ausgewählt worden.

Das Krefelder Stadtmarketing hat die Chance, mit dem „Europäischen Kulturmarken-Awards 2019“ ausgezeichnet zu werden. Eine 42-köpfige Expertenjury aus Kultur, Wirtschaft und Medien hat Ende vergangener Woche auf der Museumsinsel Berlin 22 Nominierte ausgewählt  – und das Stadtmarketing gehört dazu. Es könnte den  Preis für „Stadtkultur 2019“ im deutschsprachigen Raum gewinnen.

Nominiert worden ist das Stadtmarketing für den „Krefelder Perspektivwechsel“. Unter dieser Dachmarke soll seit 2015 bis 2023  (dann wird Krefeld 650 Jahre alt) ein neues Stadtbewusstsein entstehen. Mittels identitätsstiftender Aktionen sollen den Krefelderinnen und Krefeldern Anreize gegeben werden, sich als „Markenbotschafter“ der Stadt zu verstehen. Sie sollen so neu für die Stadt begeistert werden.

„Der Krefelder Perspektivwechsel wirft einen neuen Blick auf Stadtmarketing und die Marke Stadt mit dem Ziel, die Menschen zu vernetzen, zu aktivieren und gemeinsam mit ihnen die Verantwortung für Stadtentwicklung und kulturelle Vielfalt zu tragen“, heißt es in der Nominierung. Jedes zweite Jahr werde durch kulturelle Formate der Fokus auf einen Markenkern, einen Aspekt der Stadtidentität, gelegt und diese aus jeder erdenklichen Perspektive beleuchtet und somit der Impuls für Identifikation und Partizipation gegeben. 2019 steht unter dem Thema „100 Jahre Bauhaus“.

In der Kategorie sind neben Krefeld außerdem nominiert die Stadt Bad Oldesloe und die „Kulturraffinerie K714 – Monheimer Kulturwerke GmbH“.

Innerhalb des 14. Europäischen Kulturmarken-Awards wurden 105 Wettbewerbsbeiträge aus Deutschland, Frankreich, Holland, Kroatien, Litauen, Österreich, Tschechien und der Schweiz eingereicht. Die Preisverleihung  findet im Rahmen der Kulturmarken-Gala „Night of Cultural Brands“ am 7. November auf der Zeche Zollverein in Essen vor 650 geladenen Gästen statt. Red