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Krefeld: Neuer Gehwegsbelag an der Dürerstraße

Straßenbau : Neuer Gehwegbelag an der Dürerstraße

Warnbaken sind nun entfernt, das buckelige Pflaster gehört der Vergangenheit an.

Der Gehweg an der Dürerstraße ist nun saniert. Wurzeln alter Bäume hatten dafür gesorgt, dass die Gehwege an vielen Stellen schwer passierbar waren. Teilweise standen über lange Zeit Warnbaken auf dem Gehweg, um auf besonders geschädigten Gehwegteilen Fußgänger vor Unfällen zu schützen. Statt hochstehenden Gehwegplatten und buckeligem Pflaster gibt es nun eine wassergebundene Decke.

Der Gehweg der Straße in der Nähe vom Sprödentalplatz wurde jetzt mit einem ockergelben Tennenbelag neu hergestellt. Diese Bauweise entspreche den Regeln der Technik und werde seit Jahrzehnten vielerorts in Krefeld angewendet, teilt die Stadtverwaltung mit. Als Beispiele nennt sie Bereiche am Westwall und Ostwall, auf etlichen anderen Straßen und in zahlreichen Parkanlagen. Für den neuen Gehwegbelag wurde ein Dolomit-Gemisch, bestehend aus unterschiedlichen Korngrößen und mit einem hohen Härtegrad, gewählt. Die darin befindlichen kleineren Teile haben eine bindende Wirkung und tragen zu einer hohen Festigkeit der Oberfläche bei. Daher sei der Gehweg auch für ältere Menschen, für Rollstuhlfahrer und für Mütter mit Kinderwagen problem- und gefahrlos nutzbar.

Nach Aussage des Kommunalbetriebs macht eine Erneuerung der gepflasterten Flächen an der Dürerstraße keinen Sinn. Die beschriebenen Schäden würden innerhalb kurzer Zeit wieder auftreten und müssten erneut beseitigt werden. Die Baumschutzsatzung verbietet zudem ein deutliches Zurückschneiden der Wurzeln, da dies die Bäume schädigen und deren Standfestigkeit bedrohen würde. Auch die Variante, den Gehsteig deutlich höherzulegen, wäre nicht durchführbar. Es würden massive Probleme der Entwässerung geben, von großflächiger Pfützenbildung bis hin zu Wasserabfluss auf Grundstücke der Anlieger.