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Krefeld: Neue Corona-Fälle an Schulen - Polizei räumt Gastronomie

Pandemie : Neue Corona-Fälle an mehreren Schulen in Krefeld - Polizei räumt Gastronomie

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Krefeld steigt weiter - es gibt auch neue bestätigte Erkrankungen an Schulen. Ordnungsdienst und Polizei mussten in der Innenstadt eingreifen.

Neue Coronafälle gibt es in Krefeld auch an mehreren Schulen. Das geht aus eine aktualisierten Auflistung des Fachbereichs Gesundheit hervor. In den Grundschulen gibt es demnach einen neuen Coronafall an der Bismarckschule. In den weiterführenden Schulen sind jeweils mit einem neuen Coronafall die Gesamtschule Kaiserplatz, das Ricarda-Huch-Gymnasium und das Hannah-Arendt-Gymnasium betroffen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt am Mittwoch. Bei den Berufskollegs gibt es zwei neue Fälle am Berufskolleg Uerdingen, einen neuen Fall am Berufskolleg Vera Beckers, zwei neue Fälle am Berufskolleg Kaufmannsschule und einen neuen Fall am Berufskolleg Glockenspitz.

Die Zahl der insgesamt aktuell mit dem Coronavirus infizierten Krefelder ist weiter gestiegen: Laut Stadt liegt sie bei 923 (Mittwoch, 25. November, Stand: 0 Uhr), 20 mehr als am Vortag. Die Gesamtzahl der bestätigten Coronafälle in Krefeld liegt laut den Angaben damit bei 3444 (Dienstag: 3380). Als genesen gelten 2484 Menschen, 44 mehr als am Vortag. 37 Menschen sind in Krefeld mit einer Infektion gestorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, gibt das Robert-Koch-Institut (RKI) nach den Angaben der Stadt für Krefeld mit 188 an. Am Dienstag lag dieser Wert bei 189. „Bei 16.217 Personen wurde bisher eine Quarantäne angeordnet oder sie begaben sich freiwillig in Quarantäne“, teilt die Stadt weiter mit.

In Krefelds Krankenhäusern werden laut den Angaben 24 Menschen aus Krefeld in Zusammenhang mit dem Coronavirus behandelt, zwölf von ihnen liegen auf der Intensivstation, neun davon werden beatmet. Bisher wurden 30.858 Erstabstriche vorgenommen, 4203 davon sind offen, so die Stadt.

KOD muss bei Gastronomie eingreifen

Der Ordnungsdienst musste die Polizei zur Hilfe holen, um gegen die Gäste einer Gastronomie in der Innenstadt vorzugehen. Dort wurden nach den Angaben trotz Verbots neben dem Betreiber fünf Gäste angetroffen, „die Getränke zu sich nahmen und sich zum Teil an Geldspielautomaten aufhielten“, heißt es in der Mitteilung. Die Beamten stellten einen Wettspielautomaten und geringe Mengen Marihuana sicher. Gegen alle Gäste der Gastronomie seien Bußgeldverfahren (je Gast 250 Euro, Betreiber 5000 Euro) eingeleitet worden.

Verstärkte Kontrollen in Bussen, Bahnen und an Haltestellen in Krefeld

Zum landesweiten Kontrolltag der Maskenpflicht in NRW prüften nach den Angaben auch in Krefeld Fahrkartenkontrolleure der Stadtwerke Krefeld gemeinsam mit dem Ordnungsdienst verstärkt die Einhaltung der Regel in Bussen, Bahnen und an Haltestellen. „Generell, so das Fazit der städtischen Ordnungshüter, hielten sich die Fahrgäste an die Maskenpflicht“, so die Stadt. In einem Fall musste ein Bußgeld gegen einen uneinsichtigen Fahrgast in einer Straßenbahn ausgesprochen werden. Fünf Bußgelder musste der KOD wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht an den Haltestellen Rheinstraße und Hansa- Centrum aussprechen, jeweils 150 Euro sind hier zu zahlen. Acht Bußgelder wurden wegen Verstoßes gegen die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung in hochfrequentierten Fußgängerbereichen der Innenstadt ausgesprochen. Hier sind jeweils 50 Euro zu zahlen.

(red)