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Krefeld meldet 87 neue Corona-Fälle - Verstöße bei „Querdenker“-Demo

Pandemie-Lage : Krefeld meldet 87 neue Corona-Fälle - Verstöße bei „Querdenker“-Demo

Krefeld muss weiter mit einem hohen Niveau an Corona-Neuinfektionen umgehen. Bei einer Demo gegen die Maßnahmen wurden Verstöße festgestellt.

87 neue Corona-Fälle in Krefeld hat das Gesundheitsamt am Dienstag (Stand: 0 Uhr) gemeldet. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz steigt demnach auf 189 an, am Montag lag der Wert noch bei 168 (Das Robert-Koch-Institut beschreibt mit der Kennziffer die Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen). Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle steigt in Krefeld auf 3380, als aktuell infiziert gelten 903 Menschen - 69 mehr als am Montag, teilte die Stadt mit. Bei 2440 (Montag: 2422) liege demnach die Gesamtzahl der Genesenen. „28 Menschen aus Krefeld befinden sich aktuell in einem Krefelder Krankenhaus, von ihnen zwölf auf der Intensivstation, acht davon werden beatmet“, heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter. Bisher wurden nach den Angaben der Stadt 30.488 Erstabstriche vorgenommen, 3.897 davon sind offen. Bei 14.899 Personen wurden eine Quarantäne angeordnet oder sie begaben sich freiwillig in eine solche.

Ordnungsdienst kontrolliert bei Demo auf dem Theaterplatz in Krefeld

Der Ordnungsdienst kontrollierte bei einer Demonstration der sogenannten „Querdenker" am Montagabend auf dem Theaterplatz: 80 Menschen haben nach den Angaben der Stadt teilgenommen, gegen neun Personen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da sie trotz bestehender Verpflichtung keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen, so die Stadt. Jeweils 50 Euro Bußgeld müssten gezahlt werden.

Bei Kontrollen in „hochfrequentierten Fußgängerbereichen“, in denen die Maskenpflicht gilt, seien insgesamt 15 Verstöße mit einem Bußgeld sanktioniert worden.

Vor einem Restaurant sei eine Gruppe von fünf Personen aus verschiedenen Haushalten angetroffen worden, die Getränke konsumierte. Weil sie damit gegen die Kontaktbeschränkungen verstießen, wird ein Bußgeld in Höhe von jeweils 250 Euro fällig. Den Betreiber des Restaurants erwarte ein Bußgeldverfahren in Höhe von 5000 Euro wegen „Weiterbetriebs der Gastronomie, da er die Personengruppe bewirtete“, so die Stadt.

(red)