Krefeld: Krefelder Physiotherapeut verkauft fysioconcept an Rehacon.

Physiotherapeut regelt Nachfolge

Der Krefelder Jos Beulen hat seine Firma fysioconcept an Rehacon verkauft.

Jos Beulen, Physiotherapeut in Krefeld mit Schwerpunkt in der Betreuung von Individualsportlern und Mannschaften, hat sein Unternehmen fysioconcept an Rehacon aus Gelsenkirchen, Teil der Investmentgruppe Waterland aus den Niederlanden, verkauft. Der 57 Jahre alte Niederländer bleibt als Geschäftsführer von fysioconcept verantwortlich, kümmert sich für Rehacon um die Entwicklung neuer Standorte des Unternehmens.

Rehacon beabsichtigt mit dem Zukauf von fysioconcept, das Praxisnetzwerk weiter zu verdichten. Für die rund 80 Mitarbeiter von fysioconcept, mit Standorten in Bockum, am Zoo, der Wilhelmshofallee und St. Josefshospital in Uerdingen, werde sich durch die neue Partnerschaft kaum etwas ändern. Beulen sagt zur Zusammenarbeit mit Rehacon: „Patienten und Mitarbeiter werden von Rehacons bundesweiter Präsenz und den damit verbundenen neuen Möglichkeiten profitieren.“ Mit dem Verkauf hat Beulen auch die Nachfolge für sein Unternehmen geregelt. Beulen: „Das war mir wichtig.“

Beulen kam 1986 nach Krefeld, machte sich 1989 selbstständig. Schnell machte er sich in der Sportszene einen Namen. Der ehemalige Fußball-Bundesligist FC Bayer Uerdingen wurde auf ihn aufmerksam, später fragten ihn auch die Krefeld Pinguine an. Mittlerweile schätzen beinahe alle Leistungssportler und Klubs die Dienste von fysioconcept – ob die HSG-Handballer, die Hockeyspieler des Crefelder HTC, Ruderer, sowie Wasserballer und Schwimmer. Die Liste der Aktiven ist namhaft, aktuell vertraut Aline Focken auf Beulens Kenntnis, früher auch Anne Poleska und Christian Ehrhoff, der mittlerweile selbst ein Trainingszentrum in Moers aufgebaut hat.

Rehacon ist einer der führenden Anbieter für physiotherapeuische Dienstleistungen und Therapieangebote in Europa, betreibt bundesweit mehr als 120 Therapiezentren, beschäftigt über 800 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 36 Millionen Euro.

Mehr von Westdeutsche Zeitung