Nach Tod des Tieres in geparktem Auto in Krefeld „Peta“ will Hundeverbot für 46-Jährige

Krefeld · Tierschutzorganisation hat zudem Strafanzeige gegen die Frau gestellt. Auch die Polizei hat bereits eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen.

Der Hund war laut Polizei über Stunden in dem Auto. Allerdings bei geschlossenen Scheiben.

Der Hund war laut Polizei über Stunden in dem Auto. Allerdings bei geschlossenen Scheiben.

Foto: dpa/Stephan Jansen

Die Tierschutzorganisation Peta fordert ein Tierhalteverbot für die Frau, deren Hund in der vergangenen Woche in einem Auto in Krefeld gestorben ist. Zudem hat der Verein Strafanzeige gegen die 46-Jährige gestellt. Auch die Polizei hat bereits eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. Laut den Ermittlern hatte eine Zeugin gegen 13 Uhr am Donnerstag, 16. Mai, einen hechelnden Hund in einem geparkten Auto am Konrad-Adenauer-Platz bemerkt. Sie rief nach weiterer Darstellung der Polizei andere Zeugen zur Hilfe, die versuchten, die Scheiben des Pkw mit einem Hammer einzuschlagen. Zusätzlich hätten sie über den Notruf die Polizei alarmiert. Als die Zeugen die Türen des Autos hätten öffnen können, sei für den Hund jede Hilfe zu spät gekommen. Er konnte demnach nur noch tot aus dem Auto geborgen werden. Die Hundehalterin, eine 46-jährige Frau, sei kurze Zeit später an ihrem Auto erschienen. Gegen sie sei Anzeige erstattet worden. Die Ermittlungen dauern an. Laut Polizei habe sich der Hund mehrere Stunden in dem Auto befunden, offenbar bei vollständig geschlossenen Fenstern. hmn

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