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Krefeld: Gräben sollen bald entschlammt sein

Stadtteile : Gräben sollen bald entschlammt sein

Im Januar soll der gesamte Graben im Sollbrüggenpark entschlammt und fertig sein. Die Kosten könnten sich in Richtung 400 000 Euro bewegen.

Die gute Nachricht: Im Januar soll der gesamte Graben im Sollbrüggenpark entschlammt sein. Andreas Horster, Chef des Kommunalbetrieb Krefeld, versprach dies in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung (BZV) Ost. Das Vergabeverfahren läuft, berichtete er. Die Kosten könnten sich in Richtung 400 000 Euro bewegen.


Sollbrüggenpark „Es müssten rund 1600 Tonnen Schlamm herausgebaggert werden“, berichtet Bezirksvorsteher Wolfgang Merkel. Noch vor ziemlich genau einem Jahr hatte er seinem Unmut und grenzenlosen Frust Ausdruck verliehen, dass die Gewässer dort weiter vor sich hindümpelten, immer stärker verschlammten und dass seit Jahren nichts passiere.

Die Grünen hatten diesmal eine Anfrage zum Thema gestellt, das schon seit 2015 für Ärger sorgt. „Die fortschreitende Verschlammung des Gewässers rund um das denkmalgeschützte Gebäude der Musikschule im Sollbrüggenpark beschäftigt die Bürger und die Bezirksvertretung seit vielen Jahren. Es sind in der Vergangenheit zahlreiche Vorschläge zur Abhilfe gemacht und nur zum Teil und ohne langfristigen Erfolg umgesetzt worden“, heißt es im Schreiben. Horster klärte, dass es im historischen Park Pumpen und Brunnen gebe, die in die Planung miteinbezogen werden mussten.

Niepkuhlen Die CDU-Fraktion hatte eine Anfrage zum Thema „Verlandung der Niepkuhlen“ gestellt. Hierzu warten die BZV-Politiker ab, wie die Entwicklung im Nordbezirk verläuft, ob dort weiter Wasser abgepumpt und in die Kuhlen geleitet wird. Merkel: „Am 3. März wissen wir wohl mehr.“

Rather Straße Die Autofahrer-Rennstrecke zwischen Hüls und Uerdingen beziehungsweise der Autobahn soll durch drei Maßnahmen entschärft werden. Die CDU-Fraktion in der BZV hatte einen entsprechenden E-Antrag eingebracht, der in der nächsten Sitzung diskutiert wird.

Vorschläge sind: Eine Geschwindigkeits-Anzeigenanlage errichten, um einen Überblick über die Verkehrsdichte und Geschwindigkeiten zu erhalten. Es sollen Piktogramme auf der Rather Straße aufgezeichnet werden. Neue Krefelder Kissen sollen die Raser dort auch stoppen. Merkel ergänzt: „Erfahrungen haben gezeigt, dass die Autofahrer durch eine rote oder grüne Anzeige auf den Geschwindigkeits-Anzeigenanlagen ihr Tempo in 25 bis 30 Prozent der Fälle reduzieren. Sie würde rund 1800 Euro kosten.“

Fahrradweg Grüne und SPD möchten den Hermann-Kresse-Weg, der Traar und Verberg mit der Innenstadt und dem Stadtwald verbindet, als Radachse im Sinne des Mobilitätskonzeptes weiterentwickeln. Merkel: „Das bedeutet, dass er gegenüber dem Busenpfad Vorfahrt  – sowohl für Radfahrende als auch für Fußgänger – bekommt. Dies könnte auch an der Querung Hermann-Kresse-Weg/Am Flohbusch gelten.“