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Krefeld: Gäste kommen – doch Servicekräfte bleiben aus

Gastronomie : Wirte verzweifelt: Gäste kommen – doch Servicekräfte bleiben aus

Folge der Pandemie: Veranstaltungen müssen schon wegen Personalmangel abgelehnt werden

Nach 50 Jahren musste die Gesellschaft Creinvelt ihre Karnevalssitzungen vom Krefelder Hof ins Seidenweberhaus verlegen. Grund: Im Hotel-Restaurant steht nicht genug Personal zur Verfügung, um die Gäste betreuen zu können. Eine Folge der Corona-Pandemie – und keineswegs nur ein Einzelfall. Für die Gastronomen ist es nach wie vor schwer, Personal zu finden.

Einer hohen Zahl von Gästen steht nach Auskunft von Toni Arabatzis, Gleumes-Chef und Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Krefeld, eine geringe Zahl an Personal gegenüber. „Wir haben derzeit ein starkes Geschäft.“ Die Wochenenden seien ausgebucht, teils auch Abende in der Woche. Doch die Personaldecke sei seit Corona kaum gewachsen. Vollzeitkräfte seien fast gar nicht zu bekommen, nur Aushilfen kämen teilweise zurück. Diese hätten nun zwar oft andere Jobs mit festem Gehalt und freien Wochenenden. Doch ihnen fehle der Zusatzverdienst durch die Trinkgelder.

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