45. Krefelder Folklorefest Folklorefest mit Bands aus den Partnerstädten

Die 45. Ausgabe des Festivals findet am 16. und 17. August statt. Das Fest thematisiert in diesem Jahr Krefelds enge Verbindung zu Venlo und Dunkerque – und Seepferdchen.

Am letzten Wochenende der Schulferien findet traditionell das Folklorefest statt; diesmal am 16. und 17. August.

Am letzten Wochenende der Schulferien findet traditionell das Folklorefest statt; diesmal am 16. und 17. August.

Foto: Andreas Bischof

Im August werden der Platz an der Alten Kirche, Schwanenmarkt und der Evangelische Kirchplatz wieder für zwei Tage zum Festival-Gelände: Bis zu 12 000 Besucher erwarten die Veranstalter zur 45. Ausgabe des Folklorefestes – sofern es nicht wie 2023 zwei Tage lang regnet. „Das Fest ist diesmal geprägt von Krefelds Städtepartnerschaften zum niederländischen Venlo und zum französischen Dunkerque, die in diesem Jahr seit 60 und 50 Jahren bestehen“, sagt Jordi Preußer, Geschäftsführer der Initiative Folklorefest Krefeld, die das Event organisiert.

Thementag mit Bands aus
Krefeld, Venlo und Dunkerque

Der Thementag am Freitag, 16. August, steht entsprechend unter der Überschrift „100 Jahre Partnerschaft Venlo-Dunkerque-Krefeld“, was sich vor allem musikalisch – ein wenig aber auch kulinarisch – bemerkbar machen wird: So gibt es an diesem Tag auf der Hauptbühne ein gemischtes Programm mit je zwei Bands aus allen drei Städten, darunter die Krefelder Indie-Rocker von Dear Wolf, die Venloer Pop-Band Kwante Hippe oder die maritime Combo Sur les docks aus Frankreich.

Und neben den internationalen gastronomischen Angeboten mit etwa indischer, afrikanischer und peruanischer Küche, wird es an diesem Abend auch eine niederländische „Frituur“ mit holländischen Pommes und Co. geben.

Als besonderes Highlight sollen alle Bürger der Partnerstädte – aber natürlich auch Krefelder – erstmals das Programm am Freitag über einen Live-Stream auf feedbeat.io verfolgen können. „Auch TV-Sender in den Partnerstädten wollen live übertragen“, sagt Preußer. Zum Tanzen an der Marktbühne müsste man aber schon selbst vor Ort sein. Dort gibt es am Freitagabend zwei DJs mit Worldmusic-Sound.

Der Samstag startet mit dem Kinderprogramm: Auf der Hauptbühne spielen die Blindfische aus Oldenburg, auf einer Aktionsfläche lädt der Arty-Club zum Seepferdchen-Basteln ein – es ist das Mottotier in diesem Jahr – und auch der Mitmach-Bauernhof Mallewupp und das Haus der Familie bringen Mitmach-Aktionen aufs Festival.

Rund 120 000 Euro kosten
die zwei Festival-Tage

Im Anschluss kommen mit Ketekalles vier Musikerinnen aus Barcelona auf die Hauptbühne. Dem schließen sich Fulu Miziki aus dem Kongo mit ihren aus Müll selbst gebauten Instrumenten an. Am Abend gibt es einen französischen Weltmusik-Mix von Les Barbeaux sowie lateinamerikanische Klänge von Calle mambo aus Chile. Auf der Marktbühne stehen am Samstagabend zwei DJs des WDR Cosmo Clubs und bringen World-Clubmusic mit. Die kam in den beiden Vorjahren schon gut an.

Was ist neu in diesem Jahr? „Die Marktbühne wird diesmal überdacht sein“, verspricht Preußer. Das alles kostet natürlich eine Menge Geld: Insgesamt 120 000 Euro für beide Tage gilt es für den Verein am Ende wieder reinzuholen. „Das ist natürlich eine Hausnummer für einen gemeinnützigen Verein, also wäre es toll, wenn alle mit dem Rad oder ÖPNV kommen und Durst mitbringen“, sagt Projektcoach Michael Spatz. Neben den Getränkeerlösen finanziert sich das Event aus Fördergeldern von Stadt, Land und Bund sowie durch Sponsoren und Spenden. Daher werden natürlich auch beim Festival Spendenboxen zu finden sein.

Das Folklorefest startete vor 45 Jahren als Stadtteil-Event, organisiert durch die Stadt. Seit 22 Jahren stemmt es der Verein Initiative Folklorefest Krefeld, der das Fest über die Jahre zum überregional beliebten Festival mit internationalen Künstlern machte. Für Unterstützer gibt es am 4. Mai eine Jubiläumsfeier im Schlachthof mit buntem Programm. Dazu werden auch 10x2 Freikarten verlost. Wer teilnehmen will, mailt an:

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