Im Bootshaus am Stadtwaldweiher Ferienaktion mit Lichtgewehr für Kinder sorgt für Kritik in Krefeld

Krefeld · Die Bürgerstiftung bietet gemeinsam mit der Stadt-Schützenkönigin in Krefeld eine Ferienaktion an, bei der sie Kinder für das Schießen im Verein interessieren wollen. Die Retter des Bootshauses fürchten hingegen eine Verharmlosung von Waffen.

 Monika Klingen (Bürgerstiftung), Gabriele Leigraf und Eckehard Graaf (v.l.) bieten im Juli das Übungsschießen im Bootshaus an.

Monika Klingen (Bürgerstiftung), Gabriele Leigraf und Eckehard Graaf (v.l.) bieten im Juli das Übungsschießen im Bootshaus an.

Foto: Andreas Bischof/Andeas Bischof

Die Bürgerstiftung hat die Initiative „Rettung des Bootshauses“ in der Vergangenheit tatkräftig darin unterstützt, dass das schon fast dem Abriss freigegebene Fachwerkhaus am Stadtwaldweiher nicht abgerissen, sondern unter der Initiative der ehemaligen SPD-Politikerin Gerda Schnell und dem bekannten Krefelder Architekten Klaus Reymann durch eine große Spendenaktion gerettet und saniert wurde. Heute ist es quasi Heimat der Bürgerstiftung. Die unterstützt Kinder und Jugendliche auf vielfältige Weise: mit Schwimmkursen, Mathecoaching oder Sprachreisen. Doch das jüngste Angebot sorgt bei Spendern und Initiatoren der Bootshausrettung für einen Knall. Mitte des Monats wollen die Bürgerstiftung und die amtierende Stadt-Schützenkönig Gabriele Leigraf an zwei Tagen im Bootshaus Kinder im Alter von sieben bis 15 Jahren für das Schießen interessieren.