Eröffnung für Spätsommer 2025 geplant Dauerausstellung in der Villa Merländer soll digitaler werden

Krefeld · In der Villa Merländer sollen neue Schwerpunkte hinzukommen. Um was es dabei geht.

 Sandra Franz (Leiterin der NS-Dokumentationsstelle, l.) und Sibylle Kühne-Franken (Vorsitzende Villa Merländer Verein) hoffen weiter auf eine hohe Spendenbereitschaft, die nicht nur der neuen Ausstellung, sondern auch der Forschungsarbeit zugute kommen soll.

Sandra Franz (Leiterin der NS-Dokumentationsstelle, l.) und Sibylle Kühne-Franken (Vorsitzende Villa Merländer Verein) hoffen weiter auf eine hohe Spendenbereitschaft, die nicht nur der neuen Ausstellung, sondern auch der Forschungsarbeit zugute kommen soll.

Foto: Ja/Jochmann, Dirk (dj)

Das Konzept steht, in Kürze beginnt die Umsetzung. Es gibt derzeit viel zu tun in der Villa Merländer an der Friedrich-Ebert-Straße 42. Dort, wo im Spätsommer 2025 eine neue Dauerausstellung eröffnen soll, die dem Haus, in dem die NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld beheimatet ist, ein neues zukunftsträchtiges Gesicht geben soll. Die Schwerpunkte der bisherigen Dauerausstellung, der Paragraf 175 und die sogenannte Entartete Kunst, sollen vertieft werden, neue Schwerpunkte hinzukommen – multimedial und vor allem modular aufbereitet, sodass Elemente der Ausstellung auch außer Haus, etwa an Schulen, gezeigt werden können. In der Hoffnung, dass das Thema dadurch im Unterricht noch mehr Aufmerksamkeit erhält.