73 Fälle in Krefeld Corona trotz Impfung: Was Impfdurchbrüche bedeuten

Krefeld · Noch ist der Anteil der sogenannten Impfdurchbrüche an den Corona-Neuinfektionen gering, doch er steigt auch in Krefeld an. Doch welche Bedeutung hat das? Ein Überblick.

 Bis zum 30. September können im Impfzentrum am Sprödentalplatz noch Erstimpfungen gegen das Coronavirus vorgenommen werden. Die Impfung soll gegen schwere Krankheitsverläufe schützen.

Bis zum 30. September können im Impfzentrum am Sprödentalplatz noch Erstimpfungen gegen das Coronavirus vorgenommen werden. Die Impfung soll gegen schwere Krankheitsverläufe schützen.

Foto: Jürgen Brefort

Noch ist der Anteil der sogenannten Impfdurchbrüche an den Corona-Neuinfektionen gering, doch er steigt an – auch in Krefeld. Gemeint sind Menschen, die sich mit Covid-19 infizieren, obwohl sie seit mindestens zwei Wochen vollständig geimpft sind. Aktuell liegt die Zahl dieser Fälle in Krefeld bei 73. In der Woche vom 14. bis 20. August gingen in Krefeld 37 von insgesamt 278 Neuinfektionen auf Voll-Geimpfte zurück (etwa 13 Prozent). Vom 21. bis 27. August waren 36 von 419 Neuinfektionen sogenannte Impfdurchbrüche. Das entspricht einem Anteil von 8,5 Prozent. In nahezu allen Fällen hatten die nach einer Impfung Infizierten jedoch keine oder allenfalls sehr milde Symptome.