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Krefeld: Cargill plant Anlage zur Weizenstärkeproduktion

Krefelder Wirtschaft : Baupläne von Cargill werden erneut erörtert

Das Genehmigungsverfahren läuft nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, weil die Produktionskapazität mehr als 300 Tonnen je Tag beträgt und die Anlage an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen in einem Jahr in Betrieb sein wird.

Die Firma Cargill Deutschland GmbH hat bei der Bezirksregierung Düsseldorf die Errichtung und den Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Stärkemehlen (Weizenstärkeproduktion) beantragt. Standort soll das Grundstück an der Düsseldorfer Straße 191 in Linn sein. Nach einem ersten Erörterungstermin im September 2019 und einer zweiten Offenlage der Planungsunterlagen findet nun ein zweiter Erörterungstermin statt.  Er beginnt am Donnerstag, 25. Juni, um 9.30 Uhr in der Event-Location Visaal, Obergath 154.

Die Planung des Unternehmens umfasst die Weizenanlieferung und -lagerung, eine Weizenmühle, Nassseparation, Vitalkleber-Verarbeitung, Flüssigfutter-Verarbeitung, Stärke-Verarbeitung beziehungsweise -Trocknung sowie Ver- und Entsorgungseinrichtungen.  Nach Inbetriebnahme der Weizenstärkeproduktion wird die bisherige Maisstärkeproduktion vollständig außer Betrieb genommen, heißt es. Die Verarbeitungskapazität betrage unverändert maximal 2200 Tonnen Rohstoffe pro Tag.

Das Vorhaben bedarf einer Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, weil die Produktionskapazität mehr als 300 Tonnen je Tag beträgt und die Anlage an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Tagen in einem Jahr in Betrieb sein wird.

Die Erörterung ist öffentlich. Eine Teilnahme ist nur mit Mundschutz möglich. Einwender können an diesem Tag Kritik oder Anregungen persönlich vortragen, die sie im Zusammenhang mit der zweiten Offenlage neu ins Verfahren eingebracht haben, und mit dem Vorhabenträger diskutieren. Die Verhandlungsleitung hat die Bezirksregierung Düsseldorf.

Bei Bedarf wird die Erörterung am Folgetag, 26. Juni, ab 9.30 Uhr an gleicher Stelle fortgesetzt. Eine Entscheidung in der Sache wird bei der Erörterung nicht getroffen. Red