„Als aktive Sportstadt“ Krefeld beteiligt sich an möglicher Olympia-Bewerbung

Krefeld · Die Stadt Krefeld beteiligt sich an einer Olympia-Bewerbung der „Rhein Ruhr City“. OB Frank Meyer sieht eine Chance. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterschrieben.

Krefeld beteiligt sich an möglicher Olympia-Bewerbung​
Foto: dpa/Mike Egerton

Die Stadt Krefeld beteiligt sich an einer möglichen Olympia-Bewerbung der „Rhein Ruhr City“. Eine entsprechende Absichtserklärung („Memorandum of Understanding“) wurde am 28. November zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) unterschrieben. Für die 15 Kommunen, die sich an der Initiative beteiligten, unterzeichnete Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller das Papier, teilte die Stadt Krefeld mit. Auf der Internetseite der Initiative wird Krefeld weiterhin als Möglicher Standort für Boxen in der Yayla-Arena aufgeführt.

„Die Olympischen und Paralympischen Spiele eröffnen die Chance, uns als weltoffene und dynamische Region im Herzen von Europa zu präsentieren und für Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt ein guter Gastgeber zu sein“, betont Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer. „Krefeld möchte als aktive Sportstadt mit mehr als 200 Vereinen und vielen gut ausgestatteten Sportstätten gerne dabei sein. Ich unterstütze deshalb eine Bewerbung und hoffe sehr, dass sie am Ende Erfolg hat.“

Mit dem Memorandum habe das Land NRW offiziell seine Bereitschaft erklärt, sich als Kandidat für das Auswahlverfahren des DOSB zur Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Deutschland zu bewerben. Im Beisein von Staatssekretärin Andrea Milz, dem Präsidenten des Landessportbundes, Stefan Klett, und dem IOC-Mitglied und DOSB-Präsidiumsmitglied Michael Mronz wurde am Dienstag mit den 15 an der Olympiainitiative „Rhein Ruhr City“ beteiligten Kommunen über den aktuellen Planungsstand des Bewerbungsprozesses gesprochen.

Dabei wurde noch einmal klar: In Nordrhein-Westfalen seien bereits heute 95 Prozent der für die Spiele benötigten Sportstätten vorhanden. Sportarten wie Basketball, Handball, Volleyball, Hockey, Kanu und Reiten könnten schon jetzt vor 40.000 bis 50.000 Zuschauern ausgetragen werden. Hervorgehoben wurde auch die exponierte geografische Lage der Metropolregion Rhein-Ruhr: Mitten im Herzen von Europa gelegen, können über 220 Millionen Menschen innerhalb von nur sechs Zugstunden alle Sportstätten von „Rhein Ruhr City“ erreichen.

(wz)
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