Unesco-Entscheidung Jubel in Krefeld: Gelduba ist Teil des Welterbes

Krefeld · In Krefeld herrscht Freude darüber, dass der Niedergermanische Limes als Unesco-Welterbe anerkannt worden ist. Denn Gelduba (Gellep) war ein Teil der Grenzbefestigung.

 Ein Modell des römischen Kastells in Krefeld-Gellep in der Spätantike. Foto: Archäologisches Museum Krefeld

Ein Modell des römischen Kastells in Krefeld-Gellep in der Spätantike. Foto: Archäologisches Museum Krefeld

Foto: Stadt Krefeld

„Wir sitzen seit Sonntag auf heißen Kohlen“, bekannte Dirk Senger, Pressesprecher bei der Stadt Krefeld, noch am Dienstagvormittag. Oberbürgermeister Frank Meyer, Museumsleiterin Jennifer Morscheiser, die Mitarbeitenden der Pressestelle – sie alle warteten gespannt darauf, dass bei der entscheidenden Komitee-Sitzung im chinesischen Fuzhou endlich die Entscheidung darüber fällt, ob der Niedergermanische Limes zum Unesco-Welterbe erklärt wird. Am Nachmittag konnten dann die Sektkorken knallen: Das römische Kastell Gelduba (heute: Krefeld-Gellep) ist nun offiziell Teil des Welterbes.