Offener Ganztag Krefeld baut die Ganztagsschule aus – doch es fehlen Mensen und Küchen

Krefeld · Ab Sommer gibt es 15 neue Gruppen an Grundschulen, aber es müssten noch mehr sein – denn ab 2026 gilt ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.

 Für den Ganztagsbetrieb braucht es eine Mensa: Die der Grotenburgschule ging 2023 in Betrieb.

Für den Ganztagsbetrieb braucht es eine Mensa: Die der Grotenburgschule ging 2023 in Betrieb.

Foto: Stadt Krefeld

Die Stadt baut die Zahl der Plätze in der Offenen Ganztagsbetreuung zum nächsten Schuljahr weiter aus: Ab August werden 15 neue Gruppen mit insgesamt 375 Plätzen an 16 Krefelder Grundschulen eingerichtet. Damit kommt Krefeld auf eine Betreuungsquote von knapp 57,5 Prozent: 5058 von insgesamt 8818 Kindern an Grund- und Förderschulen haben dann einen Ganztagsplatz. Die Mehrkosten für die Stadt liegen für den Rest von 2024 (ab August) bei etwa 540 000 Euro, im Jahr 2025 schlagen sie mit 1,3 Millionen Euro zu Buche. Dafür erhält die Stadt vom Land zusätzliche Fördergelder in Höhe von 230 000 Euro pro Jahr. Am heutigen Dienstag muss der Schulausschuss in seiner gemeinsamen Sitzung mit dem Jugendhilfeausschuss (ab 17 Uhr, Albert-Schweitzer-Schule, Lewerentzstraße) die entsprechende Vorlage der Stadtregierung absegnen.