Krefeld: „Körper als Baustelle“: Die Messlatte wird hochgelegt

Krefeld: „Körper als Baustelle“: Die Messlatte wird hochgelegt

Krefeld. Der Psychotherapeut Georg Rupp aus Krefeld sagt zum Thema „Körper als Baustelle“: „Die Statistik zeigt, dass etwa zehn Prozent der Frauen ein Problem mit ihrem Körper und Aussehen haben.

Männer ziehen da durchaus gleich. Stets geht es dabei um die Oberfläche, nicht um Herzenswärme. Die Messlatte legen Modeschöpfer, Werbeagenturen und die Titelbilder von Hochglanzmagazinen auf. Makellosigkeit, Vollkommenheit, Jugendlichkeit geben sie vor. Doch die sind oft erst nach stundenlanger Bildbearbeitung erreicht.“

Es herrsche Gruppendruck. „Doch wer selbstbewusst ist, braucht kein ,Ersatzteillager‘“, sagt Rupp, „Wer aus der eigenen Mitte strahlt, muss nichts verändern, ist attraktiv, auch mit leicht krummer Nase. Wer sich an die Schönheit klammert, ist ein sicherer Kandidat für Depressionen.“ Es gibt auch andere Aussagen. So meint TV-Frau und Ärztin Marianne Koch zum Facelift: „Ich lasse mir doch mein Leben nicht aus dem Gesicht schneiden.“

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