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Köln ist Vorbild beim Kampf gegen Graffiti-Sprayer

Gegen Schmierereien im Stadtbild vorgehen : Köln als Vorbild

Mit Kunst im öffentlichen Raum haben die meisten Graffiti in Krefeld nichts gemein und sie verschandeln massiv das Ambiente in der Innenstadt.

Wohin man derzeit schaut, überall fallen einem die sogenannten Graffitis in der Stadt auf. Ich meine nicht anspruchsvolle Motive, die den öffentlichen Straßenraum verschönern wie die von betont.es an den Stadtmarktwänden oder „Tubuku“, die Schaltkästen am Hansacentrum verschönert haben. Mich ärgern die Schmiereien von einigen wenigen, die der Stadt ihren Stempel aufdrücken. Ob an der A 57 auf den neuen teuren Lärmschutzwänden, ob auf der neuen Krefelder Promenade, wiederholt am Deuß-Tempel und derzeit an Wänden, Kästen und Mobiliar in der Innenstadt. Das ist nicht Kunst – das ist Sachbeschädigung und sollte schnellstens von der Stadt beseitigt werden.

Es sind solche äußerlichen Zeichen, die zusammen mit dem Schmutz beispielsweise in den Zwischenräumen der neuen Bänke vor dem Kaiser-Wilhelm-Museum, den unzähligen alten Kaugummis beispielsweise auf der Rheinstraße, aber leider auch den in den Hauseingängen lebenden obdachlosen Menschen innerhalb der vier Wälle ein Ambiente erzeugen, das die Anstrengungen in Richtung prosperierende Stadt konterkariert. Das Problem ist erkannt, Graffiti-Beseitigung in „Stadt:fein“ aufgenommen. Aber Papier ist geduldig. Köln geht das Problem seit Jahren zielstrebiger an. Im Auftrag der Stadt entfernen die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln Graffitis und die Kölner Antispray-Aktion setzt sich für ein sauberes und attraktives Köln ein. Nachahmung ist in dem Fall erwünscht.