Fußball-Regionalliga Dieses Trio wird das Trainerteam beim KFC Uerdingen

Krefeld · Die Verhandlungen sind erfolgreich abgeschlossen, sagt die Agentur, die den KFC sportlich berät. Neue Spieler sollen Mitte der Woche vorgestellt werden.

 Der neue KFC-Cheftrainer Michél Mazingu-Dinzey (l.) war zuletzt Scout bei Hertha BSC Berlin. Im Gespann mit René Lewejohann (ehemaliger U-19-Co-Trainer von Rot-Weiß Oberhausen und U-18-Trainer bei Schalke 04) sowie Askin Polat (ehemaliger Jugendtrainer von Bayer Leverkusen) soll er den KFC in die dritte Liga führen.

Der neue KFC-Cheftrainer Michél Mazingu-Dinzey (l.) war zuletzt Scout bei Hertha BSC Berlin. Im Gespann mit René Lewejohann (ehemaliger U-19-Co-Trainer von Rot-Weiß Oberhausen und U-18-Trainer bei Schalke 04) sowie Askin Polat (ehemaliger Jugendtrainer von Bayer Leverkusen) soll er den KFC in die dritte Liga führen.

Foto: IMAGO/Eibner/IMAGO/Eibner-Pressefoto/Heike Feiner

In dieser Woche will der KFC Uerdingen mit einem neuen Trainerteam die Vorbereitung auf die Saison in der Fußball-Regionalliga starten. Nach langen Verhandlungen ist klar, wer an der Seitenlinie stehen wird: Chefcoach wird Ex-Bundesligaspieler Michél Mazingu-Dinzey, ihm zur Seite stehen René Lewejohann als Co-Trainer sowie Askin Polat als Co-Trainer und Analyst. Die Verhandlungen seien erfolgreich abgeschlossen, nur die Unterschriften unter den Verträgen fehlten noch. Sie sollen Anfang der Woche folgen, erklärt Mehmet Eser, Inhaber der Agentur M-Soccermanagement. Mit seinem Partner Yanataio Tressaure und Geschäftsführer Yasin Besli ist der 57-Jährige seit rund drei Monaten in die Geschehnisse beim KFC Uerdingen involviert, berät den Verein nach eigenen Aussagen in sportlichen Fragen, führt viele Gespräche und vermittelt Kontakte zu potenziellen Sponsoren. Die sind nach dem jüngsten „Update aus dem Verein“, das der KFC in der vergangenen Woche verbreitete, auch nötig. „Sobald erste Sponsorenverträge abgeschlossen sind, wird der Verein dann auch dazu passende Spielerverträge abschließen“, hieß es da.

Tatsächlich fragen sich viele Beobachter und Fans, wer zum Trainingsauftakt in dieser Woche überhaupt auf dem Rasen stehen wird. Bislang ist nur bekannt, dass mit Alexander Lipinski und Dimitrios Touratzidis eine mündliche Übereinkunft gefunden wurde. Die Verträge mit ihnen sollen bis Mitte der Woche unterschrieben werden. Insgesamt aber habe man bereits rund 20 Spieler, die in der Regionalliga für den KFC auflaufen wollen, sagt Eser im WZ-Gespräch. „Das Gerüst steht mit Spielern, die mindestens Regionalligaerfahrung haben.“

Kritik an einzelnen Medienberichten

Auch hier sollen die Arbeitspapiere bis Mitte der Woche unterschrieben werden. Namen nennt Eser noch nicht. Einen Medienbericht, der am Samstag in einem Internetportal für Fußball-Themen veröffentlicht wurde und in dem gemutmaßt wurde, Eser würde Spieler aus seiner eigenen Agentur beim KFC Uerdingen unterbringen wollen, weist der Agentur-Inhaber aber scharf zurück. „Es ist ok, wenn gerechtfertigte Kritik geäußert wird. Damit kann ich umgehen. Wenn aber Unwahrheiten und reine Spekulationen veröffentlicht werden, ist das nicht in Ordnung“, so Eser. „Wir haben im Verein einstimmig beschlossen, dass wir solche Medien in Zukunft ignorieren.“ Unter seinen Klienten seien keine Spieler, die für die Regionalliga in Frage kämen.

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Foto: IMAGO/Funke Foto Services/IMAGO/Thorsten Tillmann

Dass es gerade bei den Fans noch viel Skepsis hinsichtlich des ausgegebenen Ziels „Dritte Liga“ gibt, weil noch nicht bekannt ist, welche Spieler nach Krefeld kommen, wie die finanzielle Situation des Vereins ist — immerhin wurde gerade erst eine drohende Insolvenz abgewendet — und es darüber hinaus neue Informationen bislang nur von Eser gab, kann der Berater einerseits zwar verstehen, andererseits wünscht er sich mehr Vertrauen, ohne dass aufgrund der Vergangenheit des Clubs immer das Schlimmste befürchtet wird. Eser: „Wir machen unsere Arbeit, wir haben jetzt erst einmal Ruhe im Verein erreicht.“ Derzeit stelle man den Kader strategisch zusammen, schaue, wo auch die Philosophie und Einstellung zum Verein passt. „Wenn der Kader feststeht, werden wir zuerst unsere Fans, die immer mit Leib und Seele dabei sind, in Kenntnis setzen.“

Neuer Hauptsponsor und Namensgeber für die Grotenburg?

In Bezug auf die finanzielle Situation des Vereins sei der Bedarf für Sponsoren nach wie vor groß. Zum einen um den Verein auch im Hinblick auf die drückenden Altlasten auf gesunde Beine zu stellen, zum anderen, um die sportlichen Ziele erreichen zu können. Derzeit liegt der Etat des KFC bei rund 1,2 Millionen Euro. Allerdings müssten davon nicht nur die Gehälter für das Regionalliga-Team bezahlt werden, sondern auch die Kosten für die Jugendteams und den Verwaltungsapparat. Neue Sponsoren stünden bereit. Entscheidend sei, wer wo sichtbar werde — etwa auf der Trikotbrust oder als Namensgeber für das Stadion. Allerdings bleibt hier die Frage, wie das Sponsoring als Namensgeber für das Stadion konkret dem KFC Uerdingen helfen könnte, da Eigentümerin des Stadions die Stadt Krefeld ist. Im vergangenen Jahr war ein ähnliches Szenario vom Stadtrat abgelehnt worden. Eser will deshalb in Kürze das Gespräch mit der Verwaltungsspitze und der Politik suchen.

Für die zukünftige Kommunikation rund um den Verein soll wieder ein offizieller Pressesprecher installiert werden. Es wird nicht die einzige neue Personalie sein, die auf den Verein zukommt. Nachdem die aktuelle Amtsperiode des Vorstands Ende Juni ausläuft, wird es dort künftig wohl neue Gesichter geben, die die Geschicke des Vereins leiten werden. Die Vorstandsmitglieder werden vom Verwaltungsrat bestellt. Der wiederum wird von den Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung gewählt. Derzeit erscheint es nach WZ-Informationen möglich, dass sich auch in diesem Gremium Veränderungen ergeben. Schon länger gibt es Gerüchte darüber, dass das eine oder andere Mitglied des Verwaltungsrats über ein Ende der in der Vergangenheit oft kräftezehrenden Tätigkeit nachdenkt.